Genießen: Bei Olivenöl sollte man auf eine hochwertige Qualität achten

Genießen: Bei Olivenöl sollte man auf eine hochwertige Qualität achten

(djd). Olivenöle werden heute oft so produziert, dass sie im Geschmack gerade noch das halten, was sie auf dem Etikett versprechen. Der Begriff „nativ extra“ etwa gilt häufig als Qualitätsmerkmal, steht aber nur für einen Minimalstandard. Andreas März ist Experte für italienische Olivenöle und Herausgeber der Fachzeitschrift „Merum“. Er schätzt den Anteil guten Olivenöls am Gesamtmarkt auf nur fünf Prozent.

Öle müssen Sensoriktest bestehen

Die vor 17 Jahren gegründete Firma Zait etwa setzt bewusst auf den Vertrieb hochwertiger Olivenöle. Um die besten Olivenöle eines Jahrgangs zu finden, besuchen die Firmengründer Thomas Fuhlrott und Tina Ottmann ihre Produzenten während der Ernte, probieren vor Ort und bringen die besten Chargen mit ins rheinland-pfälzische Grünstadt. Danach müssen die Proben den Sensoriktest und die chemische Analyse bestehen. Erst wenn alle Parameter stimmen, werden die Öle geordert und abgefüllt. Aktuell kommen die Olivenöle aus den italienischen Regionen Sizilien, Kampanien und Apulien, aus dem spanischen Katalonien, aus dem portugiesischen Trás-os-Montes und von der griechischen Ferieninsel Kreta. Von mild bis intensiv-fruchtig wird ein breites Geschmacksspektrum abgedeckt. Die Olivenöle gibt es im Probierset, in der 1-Liter-Dose oder als Jahresvorrat im 3-Liter-Bag-in-Box im Online-Shop unter www.zait.de.

Rezepttipp: Ratatouille, mit Olivenöl verfeinert

Zutaten (Mengen je nach Portionen/Geschmack):

  • Kartoffeln
  • rote und grüne Paprika
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Gemüsezwiebeln
  • Knoblauch
  • Fleischtomaten
  • hochwertiges Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung: Stücke von Kartoffeln, roter und grüner Paprika, Zucchini, Aubergine, Gemüsezwiebeln, Knoblauch und Fleischtomaten einzeln in Olivenöl aus Katalonien oder Kreta anbraten. Kartoffeln zuerst, Zucchini, Zwiebeln und Knoblauch zum Schluss. Die Gemüse mit Kräuter der Provence, Pfeffer und etwas Salz würzen und in einen größeren Schmortopf geben. Kurz weiterschmoren lassen und abschmecken. Das Ganze dann vom Herd nehmen, abkühlen lassen und mit Olivenöl aus Kampanien oder Sizilien beträufeln.

Welches Öl passt zu welcher Speise?

Die Vielfalt hochwertiger Olivenöle kann man etwa mit dem Probierset mit Olivenölen aus fünf Regionen erfahren. Hier die entsprechenden Speiseempfehlungen:

  • Öl aus Apulien zu intensivem Gemüse, gereiftem Käse, Pesto und Steak
  • Öl aus Katalonien zu Aiolo und geriebenen Tomaten und zum Backen
  • Öl aus Kreta zu Schafskäse, Fisch und Lamm sowie nach dem Kochen zur Linsensuppe
  • Öl aus Kampanien zu allen Pasta- und Tomatengerichten, zu Gemüse und Käse
  • Öl aus Sizilien zu Fisch, Spargel, zartem Gemüse, zu Erdbeeren und zum Genießen pur auf Brot

Olivenöl verkosten

(djd). Verbraucher sollten verschiedene Olivenöle in Ruhe verkosten. Dazu füllt man das Olivenöl in ein Glas und wärmt dieses eine kurze Zeit in der Hand an. Nach der Geruchsprobe einen kleinen Schluck des Öls in den Mund nehmen und ihn für einen Moment vorn auf der Zunge belassen. Kommt jetzt Luft hinzu, so schmeckt man die Fruchtigkeit des Öls auf der Zunge, Bittertöne am Gaumen und eine gewisse Schärfe beim Herunterschlucken. Ein gutes Öl sollte keine sogenannten Fehltöne zeigen, deutlich fruchtig sein, Bittertöne aufweisen und im Hals ein leichtes Kratzen hervorrufen. Bittertöne und Schärfe entstehen durch im Öl enthaltene Antioxidanzien und sind wünschenswerte Attribute. Mehr Informationen gibt es unter www.zait.de.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Die hochwertigen Olivenöle müssen einen Sensoriktest und die chemische Analyse bestehen.
Foto: djd/zait.de

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Der Anteil guten Olivenöls am Gesamtmarkt wird von Experten auf gerade einmal fünf Prozent geschätzt.
Foto: djd/zait.de

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Ratatouille, mit Olivenöl verfeinert, ist eine mediterrane Köstlichkeit.
Foto: djd/zait.de

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Verbraucher sollten verschiedene Olivenöle in Ruhe verkosten.
Foto: djd/zait.de

— Bildunterschrift für Bild 5 —
Von mild bis intensiv-fruchtig können Olivenöle ein breites Geschmacksspektrum abdecken.
Foto: djd/zait.de