Allergien und Neurodermitis

Die Spezialklinik Neukirchen behandelt die Ursachen anstelle der Symptome

Wissenschaftliche Arbeiten inländischer und ausländischer Forschungsteams bestätigen längst, dass eine der wichtigsten Ursachen für das Entstehen allergischer Erkrankungen, neben der genetischen Veranlagung, die ständig wechselnde Belastung durch unsere Umwelt ist. Neurotoxische Wirkungen verschiedener Umweltgifte lassen sich häufig durch signifikante Abweichungen im Neurohormonstoffwechsel nachweisen. Auch Hautreize chemischer oder physikalischer Natur, negative Klimaeinflüsse, rezidivierende bakterielle oder mykotische Infektionen der Haut, der Luftwege oder des Darmes oder die langfristige Einnahme verschiedener Medikamente gelten als Auslöser allergischer oder psoriatischer Schübe. Bei dieser Vielzahl verschiedener Auslöser kann nur eine ganz individuelle Therapie, welche die Provokationsfaktoren jedes einzelnen Patienten berücksichtigt, langfristig Erfolg versprechen. Ziel ist, dem Patienten zu helfen, seinen Zustand langfristig zu stabilisieren, um eine dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erreichen.

In der Spezialklinik Neukirchen wird ein ganzheitliches, naturheilkundlich orientiertes und wissenschaftlich dokumentiertes Therapiekonzept realisiert. Dieses besteht aus einer adäquaten äußerlichen und systemischen Behandlung sowie  dem Einsatz von stoffwechselkorrigierenden Maßnahmen eines personalisierten, allergenarmen diätetischen Programms und psychologischer Betreuung.

Während eines 3-4 wöchigen stationäres Aufenthaltes der Hautpatienten werden die chronischen Infekte der Haut und des Darmes identifiziert und saniert, Belastungen mit Schwermetallen und organischen Schadstoffen reduziert, relevante allergische und pseudoallergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel- und Inhalations-Allergene identifiziert und in den individuellen Ernährungsplänen berücksichtigt.

Im Rahmen von psychologischen Gruppen- und Einzelgesprächen soll der Patient seelisch und psychisch stabilisiert werden. Die bereits 35-jährige Erfahrung der Ärzte in der Spezialklinik Neukirchen hat gezeigt, dass für eine effektive Behandlung chronischer Hautkrankheiten, die „Zeit danach“ immens wichtig ist. Obwohl die meisten Patienten entweder in deutlich gebesserten oder sogar erscheinungsfreien Hautzustand entlassen werden, müssen wichtige pflegerische, diätetische, darmsanierende und verhaltenstherapeutische Maßnahmen eingehalten werden, um auch eine längerfristige Beschwerdefreiheit zu gewährleisten. In dieser Phase werden auch telefonische Beratungen und 1-2 ambulante Untersuchungen angeboten, um evtl. notwendige Anpassungen therapeutischer und diätischer Maßnahmen vorzunehmen.

Die oben genannten integrativen Einsätze sind seit 34 Jahren von alle Krankenkassen Deutschlands anerkannt und haben eines gezeigt: es geht auch ohne Cortison!

Univ.Doz.Dr. John Ionescu, Gründer und wissenschaftlicher Leiter der Spezialklinik Neukirchen, erklärt, warum er auf Cortison verzichtet. Herr Dr. John Ionescu, warum verzichten Sie in Ihrem Therapiekonzept auf Cortison?

Cortison wird in der Regel zur Behandlung akuter Krankheitszustände wie etwa schwere allergische Reaktionen, anaphylaktischer Schocks, fulminante Autoimmunerkrankungen gebraucht. Dagegen werden bei einem chronischen Krankheitsverlauf keine Ursachen behoben und der Patient kämpft monate- oder jahrelang mit den bekannten Cortisonnebenwirkungen wie etwa Immunsuppression, schlechte Wundheilung, Osteoporose oder auch Wasseransammlung im Gewebe. Da wir uns von Anfang an der Behandlung der Krankheitsursachen verschrieben haben, findet Cortison bei uns nur im Notfallkoffer einen Platz.

Mit welchen Erkrankungen kommen die Patienten zu Ihnen?

Die Spezialklinik Neukirchen hat sich seit Jahren auf die Behandlung schwierigster Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), chronische Ekzeme, multiple Nahrungsmittelallergien bzw. -unverträglichkeiten, allergisches Asthma, schwere Darmflorastörungen sowie therapieresistente Akneformen und Autoimmunerkrankungen wie Lupus, Sklerodermie, Hashimoto Thyreoiditis und rheumatoide Arthritis spezialisiert. Außerdem suchen uns seit 1995 auch unzählige Umweltpatienten mit Erkrankungen, wie chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), multiples Chemikalienempfindlichkeitssyndrom (MCS) und Fibromyalgie auf.

Worin unterscheidet sich die Behandlung bei Ihnen, im Vergleich zur traditionellen Schulmedizin? Setzen Sie spezielle diagnostische Verfahren ein?

Wie bereits erwähnt, konzentrieren sich unsere Ärzte auf die Ursachenforschung dieser Erkrankungen, die bei uns mit Hilfe einer umfassenden Palette von mikrobiologischen, immunologischen, biochemischen, toxikologischen und ernährungsphysiologischen Untersuchungen durchgeführt wird. Erst danach werden personalisierte Therapie- und diätetischen Maßnahmen erarbeitet und angewandt. Das heißt, wir wollen von Anfang an die Ursachen und nicht die Symptome behandeln, wie es heutzutage leider noch häufig der Fall ist.

Gibt es Maßnahmen, um umweltbedingten Erkrankungen vorzubeugen?

Hier spielt die Prävention eine entscheidende Rolle, denn dies fängt schon im Mutterleib an, wo unzählige Schadstoffe während der Schwangerschaft durch die Plazenta an den Fötus übertragen werden können. Ich meine hierzu sowohl organotoxische Verbindungen wie Pestizide, Holzschutzmittel, Lösungsmittel, Geschmacksverstärker, Phtalate und viele andere, als auch Schwermetalle aus Dentallegierungen, Zigarettenrauch oder Kochtöpfe und Geschirr. Universitätsstudien beweisen eindrucksvoll diese Aussagen und unterstreichen die Wichtigkeit prophylaktischer Maßnahmen bei der werdenden Mutter. Genauso wichtig für die Gesundheit der Babys bleibt der Verzicht auf Babynahrung und antibiotische Behandlungen in den ersten 6–8 Lebensmonaten, die den Grundstein für eine langfristige Störung der Darmflora (Darmmikrobiom) darstellen.

Die Umweltpatienten, die zu uns kommen, lernen bis ins Detail, wie sie zu Hause die Exposition zu verschiedenen Haushaltsschadstoffquellen oder elektromagnetischen Störfeldern reduzieren können, parallel mit einem langfristigen Einsatz von entgiftenden Verfahren, wie etwa Sauna, orale giftstoffbindende Algen, Aktivkohle, Zeolith etc. Eine personalisierte Diät zur Steigerung eigener Entgiftungsfähigkeit und Senkung chronischer Entzündungsprozesse wird ebenfalls angewandt.


Anschrift: Spezialklinik Neukirchen GmbH & Co. KG Krankenhausstr. 9 93453 Neukirchen b. Hl. Blut Kontakt: Telefon +49 9947 280 Fax +49 9947 28109 Email: info@allergieklinik.de Web: www.spezialklinik-neukirchen.de