Als Tropfen, Tabletten oder Pulver

So unterstützen Schüßler-Salze die Gesundheit natürlich, sanft und individuell

So unterstützen Schüßler-Salze die Gesundheit natürlich, sanft und individuell

(djd). Sie sind in aller Munde – Schüßler-Salze gehören zu den derzeit beliebtesten homöopathischen Arzneimitteln. Kein Wunder, denn sie eignen sich ideal für die Selbstbehandlung zahlreicher gesundheitlicher Beschwerden, sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich und vergleichsweise günstig. Bekannt sind die Salze vor allem als Tabletten. Doch man bekommt sie auch als Pulver, Tropfen, Cremes und Lotionen. Dadurch lassen sie sich ganz nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen einsetzen. Wie Schüßlern genau funktioniert, wann die Salze sich bewährt haben und was für die Selbstbehandlung wichtig ist:

  • Wirkweise: Bereits vor über 100 Jahren entwickelte der homöopathisch arbeitende Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler die Theorie, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht unterschiedlicher Mineralstoffe im kleinsten Baustein des Körpers, der Zelle, entstehen. Der Mediziner entdeckte zwölf körpereigene Salze, welche die Balance wieder herstellen und die Selbstheilung aktivieren können, wenn sie homöopathisch aufbereitet („potenziert“) werden. Er nannte sie „biochemische Funktionsmittel“. „Man kann sich die Wirkung wie einen Weckruf an die Zellen vorstellen“, erklärt die Heilpraktikerin Hiltrud Brandt. „Durch die feine Dosierung sind die Salze schnell im ganzen Körper verfügbar.“
  • Einsatzgebiete: Von akuten Beschwerden wie Erkältung, Muskelkater oder Kopfschmerzen bis hin zu chronischen Erkrankungen, etwa der Haut oder der Gelenke, kommen die Salze zur Anwendung. Auch bei Immun- oder Antriebsschwäche oder in der Behandlung von Allergien sind sie eine gute Empfehlung.
  • Anwendung: Die Tabletten lässt man im Mund zergehen, Tropfen (geeignet bei Laktoseintoleranz) werden pur oder mit etwas Wasser eingenommen. Ein Klassiker ist die intensive „Heiße 7“ bei akuten Beschwerden: In abgekochtem, heißem Wasser werden zehn Tabletten der Nummer 7 (Magnesium phosphoricum) aufgelöst und schluckweise getrunken. Viele Infos sowie ein erklärendes Video gibt es auch unter www.klueger-schuesslern.de.
  • Behandlungserfolg: Bei akuten Beschwerden tritt oft schon nach wenigen Stunden eine Linderung ein. Bei chronischen Erkrankungen gilt in der Regel: Je länger sie bestehen, desto länger werden die Mittel eingenommen – am besten in Absprache mit einem Therapeuten.
  • Gut zu wissen: Damit die Mundschleimhaut aufnahmefähig ist, sollten Schüßler-Salze nicht direkt nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Kaffee und Menthol können die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien beeinträchtigen. Tipp: Es gibt die mentholfreie homöopathieverträgliche Zahncreme MinOral (nur in der Apotheke).

Schüßler-Kuren: clever kombiniert

(djd). Beliebt sind Schüßler-Salze nicht nur als Einzelmittel. Für Kuren – zum Beispiel bei Immunschwäche, zur Säure-Basen-Balance oder für schöne Haut – werden mehrere Salze parallel eingenommen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Biochemie hat zum Beispiel der Hersteller Pflüger spezielle Schüßler-Kombinationen entwickelt, die besonders verträglich sind. Eine Kur dauert in der Regel vier bis sechs Wochen und kann nach einer Pause wiederholt werden. Weitere Informationen finden Interessierte auch unter www.klueger-schuesslern.de.

Bildergalerie:
   


Bildquellen und Urheberrechte:

Als „Heiße 7“ ist Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, besonders intensiv. Weil es Anspannungen lösen kann, wird es als „Antistress- oder Nervenmittel“ geschätzt.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Wer keine Tabletten mag, kann auf Schüßler-Salze in Pulverform ausweichen. Sie lösen sich rückstandslos und klar auf. Außerdem vereinfachen Pulver die Herstellung von Breiauflagen zur äußeren Anwendung.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Leicht verständlich: Der Körper-Salz-Atlas zeigt, welche Salze wo im Körper vorkommen.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Wer homöopathische Arzneien einnimmt, sollte Menthol meiden. In Apotheken gibt es dafür spezielle Zahncremes.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG