Arthrose-Gefahr für Manager

Der typische Lebensstil dieser Berufsgruppe kann den Gelenken schaden

Der typische Lebensstil dieser Berufsgruppe kann den Gelenken schaden

(djd). Sie sitzen oft stundenlang an ihrem Schreibtisch, in Meetings, auf Tagungen oder Kongressen. Auch wenn sie geschäftlich unterwegs sind, ist dies nicht selten mit weiten Anreisen im Auto, Flugzeug oder Zug verbunden. Gegessen wird häufig auf die Schnelle zwischendurch oder bei üppigen Geschäftsessen. Dieser typische Lebensstil vieler Manager mit wenig Bewegung und ungesunder Ernährung ist nicht nur schlecht fürs Herz-Kreislauf-System, sondern auch ungünstig für die Gelenke. Denn diese haben bestimmte Bedürfnisse, um gesund und mobil zu bleiben.

Bewusst essen, ausreichend bewegen

So müssen für den Gelenkknorpel die erforderlichen Nährstoffe in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Das gelingt am besten mit einer vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse, Obst, fettem Seefisch, wertvollem Pflanzenöl und wenig Fleisch, Wurst und leeren Kohlenhydraten aus Weißmehl und Süßigkeiten. Die Nährstoffe müssen dann zu den knorpelbildenden Zellen gelangen. Da der Knorpel aber selbst keine Blutgefäße besitzt, werden die Nährstoffe in der Gelenkflüssigkeit transportiert – und nur durch ausreichende Bewegung können sie vom Knorpel aufgenommen werden. Aus diesem Grund ist körperlicher Ausgleich gerade für Manager und andere Berufstätige, die viel sitzen oder stehen, so wichtig, um das Risiko für Arthrose zu verringern oder den Fortlauf eines bereits verstehenden Knorpelverschleißes zu bremsen.

Wer im Job jedoch stark eingespannt ist, hat für Sport oft keine Zeit – wie man dann mit kleinen Tricks den Bewegungsmangel bekämpfen kann, erfährt man unter www.rgz24.de/bewegungsmangel. Dazu gehören Maßnahmen wie öfter die Treppe statt des Lifts zu nehmen oder Zweier-Meetings im Gehen abzuhalten. Wenn bereits akute Gelenkbeschwerden die Mobilität einschränken, sollte man gezielt dagegen angehen. Der Orthopäde kann herkömmliche Schmerzmittel verschreiben oder Hyaluronsäure ins betroffene Gelenk injizieren. Hier haben sich besonders hochmolekulare Hyaluronsäuren wie Synvisc bewährt.

Die Schmierfunktion in den Gelenken verbessern

Diese sind der natürlichen Gelenkflüssigkeit besonders ähnlich und verbleiben besonders lange im Gelenk. Sie können die Knorpel vor weiterem Abrieb schützen, indem sie die Schmier- und Pufferfunktion der natürlichen Gelenkflüssigkeit ergänzen oder ersetzen. Der Effekt lässt sich mit Übungen speziell für das betroffene Gelenk unterstützen. Unter www.fit-und-mobil.info gibt es hier verschiedene Anleitungen. Wichtig ist dabei immer, dass die Bewegung schonend und wenig belastend ist.

Mit Arthrose zum Facharzt

(djd). Wenn die Gelenke sich steif anfühlen und schmerzen, sollten Betroffene nicht lange still leiden oder selbst herumlaborieren, sondern sich an einen fachkundigen Orthopäden wenden. Er kann gegebenenfalls eine Arthrose diagnostizieren und die geeigneten Behandlungsoptionen erörtern. Das können Physiotherapie, Schmerzmedikation, Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion sowie Hyaluronsäureinjektionen – zum Beispiel mit Synvisc – oder operative Verfahren sein. Auf diese Weise lassen sich Beschwerden oft entscheidend lindern, der Krankheitsverlauf lässt sich häufig verlangsamen und der Einsatz eines künstlichen Gelenks hinauszögern oder sogar verhindern.

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Viele Berufstätige in Managerpositionen müssen viel sitzen – im Flieger, auf Tagungen, im Büro. Dieser Bewegungsmangel schadet und ist Gift für die Gelenke.
Foto: djd/Sanofi/Getty

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Gesund essen: Gerade wer tagsüber im Job oft keine Zeit für bewusste Ernährung hat, sollte privat auf eine gute Nährstoffzufuhr durch frische Lebensmittel achten.
Foto: djd/Sanofi/thx

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Wenn die Gelenke sich steif anfühlen und schmerzen, sollten Betroffene zügig einen fachkundigen Orthopäden aufsuchen.
Foto: djd/Sanofi/Getty