Auf Eis gelegt

Eine neue Art der Fettreduzierung erlebt einen weltweiten Boom.

Herr Dr. Timo Spanholtz

Herr Dr. Timo Spanholtz von der Praxisklinik am Rosengarten verrät dem Gesundheitsboten, was sich hinter der neuartigen „Kryolipolyse“ verbirgt.

Was genau verbirgt sich hinter „Kryolipolyse“?
Hinter diesem Zungenbrecher verbirgt sich ein modernes technisches Verfahren, bei welchem Fettzellen gezielt durch Kälteeinwirkung beseitigt werden können. Fett-Depots werden hierbei in eine Vakuum-Kammer eingesaugt und kontrolliert gekühlt, so dass die großen, instabilen Fettzellen zerfallen und vom Körper abgebaut werden. Auf diese Art kann das Fett Depot um bis zu 20 Prozent verkleinert werden.

Für welche Personen eignet sich diese Art der Fettbehandlung?
Am besten geeignet sind Patienten, die über örtlich begrenzt Fettdepots verfügen. Hier wären zum Beispiel störende Bereiche an den Flanken, am Bauch oder auch den Oberschenkelinnenseiten zu nennen. Wenn allerdings ein echtes Übergewicht besteht oder das Fett auf viele Körperbereiche verteilt ist, empfehlen wir eher eine Fettabsaugung, da hierdurch effektiver und großflächiger gearbeitet werden kann.

Wer sollte auf Kryolipolyse verzichten?
Bei Menschen, die zum Beispiel einen Herzschrittmacher oder Ähnliches tragen, empfehlen wir keine solche Behandlung. Auch Schwangere sollten sich von dem Gerät fernhalten, da die Effekte auf das ungeborene Kind nicht untersucht sind. Ansonsten gibt es kein echtes Ausschlusskriterium für eine solche Behandlung. Im Grunde kann jeder von einer solchen Behandlung profitieren, muss allerdings zumeist drei Behandlungen im Abstand von jeweils vier Wochen einplanen.

Welche Körperpartien eignen sich?
Am besten erreichen wir das Fett am Bauch, den Flanken, den Oberschenkeln und den Waden. Auch die Oberarme lassen sich ganz gut behandeln. Im Gesicht kann das Gerät nicht zur Anwendung kommen, aber am Hals erweist es uns gute Dienste: wir haben einen sehr kleinen Aufsatz, mit dem wir sogar das Doppelkinn verkleinern können. Das tolle ist, dass durch die Kälte jeweils auch die Haut etwas gestraft wird und so nicht nur das Fett verloren geht, sondern die Hautsilhouette verbessert werden kann.

Bleiben die Fettpolster für immer verschwunden?
Ja, denn die Fettzellen gehen kaputt. Der Grund ist einfach zu erklären: die großen Fettblasen in den Zellen drängen die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien) an den Rand der Zelle, wo sie dann der Kälte ausgesetzt sind. Diese Zellen sterben also, zerfallen und werden vom Körper abtransportiert. Das dauert zwar 2-3 Monate nach der letzten Behandlung, aber die Effekte sind dann bleibend.

Ist eine Behandlung ungefährlich?
In geübter Hand kann bei dieser Behandlung nicht viel passieren. Zur Verteidigung der Fettabsaugung muss man allerdings sagen, dass auch diese nicht wirklich gefährlich ist, sofern sie durch einen kompetenten Facharzt für plastische Chirurgie durchgeführt wird. Im Grunde sind beide Verfahren also zu empfehlen, wenn man sich von seinem Fett-Polstern verabschieden will. Hat man etwas mehr oder großflächig verteiltes Fett, so ist die Fettabsaugung, am besten als moderne Wasserstrahl assistierte Absaugung zu empfehlen. Bei kleineren Depots kann die Kryo bereits ausreichend helfen.

Mit welchen Kosten muss ich bei so einer Behandlung rechnen?
Das hängt von der Anzahl der Stellen ab, die behandelt werden sollen. Bei drei Bauch-Behandlungen entstehen zum Beispiel Kosten von insgesamt circa 1600 Euro. Man kann die Kosten aber auch ganz leicht über unseren Kostenkalkulator ausrechnen, damit man keine böse Überraschung erlebt. Bei einer Behandlung von Oberbauch, Unterbauch und Flanken entstehen so allerdings schon auch mal Kosten von 3500 Euro, so dass man hier schon im Bereich einer Fettabsaugung angekommen ist. Welches das richtige Verfahren für den jeweiligen Patienten ist, besprechen wir sowieso in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Schon vor Corona haben wir diese Gespräche auch als Video Konferenzen angeboten, man müsste also nicht mal die heimische Couch verlassen, um sich meinen Ratschlag einzuholen… gesünder ist es natürlich, sich aufs Fahrrad zu schwingen und zu uns zu fahren.

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