Diabetes bringt die Füße in Gefahr


Zur Vorbeugung sollten Diabetiker ihre Durchblutung verbessern

(djd). Eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus ist das sogenannte diabetische Fußsyndrom. Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel kommt es zu Nervenschädigen oder Durchblutungsstörungen in den Füßen – oft tritt beides gleichzeitig auf. Als Folge können etwa Empfindungsstörungen, trockene, rissige Haut, Muskelschwund, übermäßige Hornhautbildung, Verfärbungen, Druckstellen und gestörte Wundheilung auftreten. Schon kleinste Verletzungen können sich dann zu schweren Infektionen entwickeln, nicht selten kommt es auch zum Absterben von Gewebe. Dem Diabetesinformationsdienst München zufolge entwickeln 25 Prozent der Diabetiker im Lebensverlauf ein diabetisches Fußsyndrom. Schätzungen zufolge werden dadurch jährlich rund 30.000 Amputationen erforderlich.

Sorgfältige Fußpflege ist wichtig

Zur Vorbeugung sollten Diabetiker ihre Füße sorgfältig pflegen. Da Verletzungen aufgrund der Nervenstörungen oft unbemerkt bleiben, ist eine tägliche genaue Inspektion wichtig. Zusätzlich sollten die Füße jeden Tag mit lauwarmem Wasser und milder Seife gewaschen und gründlich abgetrocknet werden. Gegen trockene Haut helfen fettreiche Cremes mit Urea-Anteil. Schwielen oder Hühneraugen sollte dagegen nur ein geschulter Fußpfleger entfernen. Unverzichtbar sind auch geräumige, weichgefütterte Schuhe, gegebenenfalls sogar Maßanfertigungen. Zur Verbesserung der Durchblutung ist es außerdem sinnvoll, auf eine gute Arginin-Versorgung zu achten. Denn aus dem Eiweißbaustein Arginin wird im Körper ein wichtiger Botenstoff hergestellt, der die Gefäße weitet und vor Ablagerungen schützt. Der erwachsene Körper bildet nur noch geringe Mengen an Arginin. Und auch über die Ernährung kann der Bedarf, der bei Diabetikern und Bluthochdruck-Patienten besonders hoch ist, nicht gedeckt werden. „In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine Kombination aus Arginin und B-Vitaminen wie etwa ‚Telcor Arginin plus‘ aus der Apotheke“, so Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Kardiologe mit einer Lehrpraxis der Ruhr-Universität Bochum. Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass durch die zusätzliche Arginin-Einnahme die Gefäßfunktionen und damit die Durchblutung deutlich verbessert werden. Unter www.telcor.de gibt es dazu mehr Informationen.

Mit Verletzungen immer zum Arzt

Schon bei der kleinsten Verletzung am Fuß sollten Diabetiker außerdem die Wunde desinfizieren, abdecken und einen Arzt aufsuchen. Denn eine rechtzeitige, konsequente Behandlung ist entscheidend für die Heilungschancen. Gerade bei schwereren Fällen ist es sinnvoll, sich an spezialisierte ambulante oder stationäre Behandlungszentren zu wenden, die über ausreichend Erfahrung mit dem diabetischen Fuß verfügen.

Diabetes und Gefäße

(djd). Eine Diabeteserkrankung betrifft von Anfang an auch die Gefäße. Denn der überschüssige Zucker im Blut lagert sich an deren Innenwänden an und fördert schädliche Ablagerungen, sodass Arteriosklerose entstehen kann. Diese verengt die Adern und verschlechtert so die Durchblutung von Körperteilen und Organen. Es kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem diabetischen Fußsyndrom kommen. So sterben 2015 laut dem Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes drei Viertel aller Zuckerkranken an akuten Gefäßverschlüssen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, jeder vierte bekommt einen diabetischen Fuß. Diabetiker sollten daher auf eine gute Durchblutung und eine ausreichende Arginin-Versorgung achten, Informationen dazu gibt es etwa unter www.telcor.de.

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Diabetiker sollten ihre Füße sorgfältig pflegen und am besten jeden Tag auf Verletzungen kontrollieren.
Foto: djd/Telcor-Forschung /Siam – Fotolia

Eine gute Blutzuckerkontrolle nützt auch den Füßen, denn dauerhaft überhöhte Werte schädigen Nerven und Gefäße.
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