Diabetes kommt selten allein

Fünf von zehn Männern leiden zusätzlich unter Testosteronmangel

Bildquelle: djd/Testosterontherapie/Getty

Bluthochdruck, Augenprobleme, ein überhöhter Cholesterinwert, Nervenschäden – Diabetes Typ 2 kann zahlreiche Begleiterkrankungen „im Gepäck“ haben. Einige fördern die Entstehung von Diabetes, teilweise sind sie reine Folgeerscheinungen der Krankheit. Bei männlichen Betroffenen gibt es noch ein zusätzliches Phänomen, das weniger bekannt und auf den ersten Blick auch nicht ohne Weiteres zu erkennen ist: Ein symptomatischer Testosteronmangel, medizinisch auch Hypogonadismus genannt. Rund 50 Prozent der Männer mit Typ-2-Diabetes sind davon betroffen.

Ungesunde Wechselwirkung

Beide Erkrankungen bedingen und verstärken sich gegenseitig: Einerseits fördert der Testosteronmangel die Einlagerung von Bauchfett, das wiederum den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflusst – Studien zufolge haben Männer mit Hypogonadismus ein um 68 Prozent erhöhtes Diabetesrisiko. Andererseits schadet der überhöhte Blutzucker auch Herz und Kreislauf. Typ-2-Diabetiker sollten aus diesem Grund neben ihren Blutzuckerwerten immer auch ihre Hormone im Blick haben. Anzeichen für einen Testosteronmangel sind oft sexueller Natur – hierzu zählen eine verminderte Libido, Erektionsstörungen und Abnahme der morgendlichen Erektionen. Weitere Symptome sind ständige Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen. Auch körperlich machen sich Veränderungen bemerkbar: Es kommt meist zu einer Zunahme des Körperfettanteils – sichtbar durch einen erhöhten Bauchumfang – sowie einer Abnahme an Muskelmasse und -kraft. Psychisch bemerken Betroffene oft eine verstärkte Nervosität und Reizbarkeit oder auch eine depressive Verstimmung. Erste Anhaltspunkte für einen möglichen Testosteronmangel kann ein Selbsttest unter www.mannvital.de bieten. Sicher diagnostizieren kann ihn nur ein Arzt. Bestätigt er den Verdacht, kann der Hormonspiegel mit einer Testosteronbehandlung wieder in den gesunden Bereich gebracht werden. Die äußerliche Anwendung eines Testosteron-Gels sorgt für besonders gleichmäßige Werte. Es kann bei der täglichen Anwendung individuell dosiert und jederzeit abgesetzt werden.

Raus aus dem Teufelskreis

Wird der Teufelskreis aus Typ-2-Diabetes und Testosteronmangel unterbrochen, kann dies das Leben nicht nur verbessern, sondern auch verlängern. Das hat eine britische Studie ergeben, in der der Einfluss einer langfristigen Testosteronbehandlung auf die Lebenserwartung von männlichen Diabetikern untersucht wurde. Eine Testosterontherapie wird deshalb auch von den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) bei einer vorliegenden Kombination mit Diabetes Typ 2 empfohlen.

Quelle: Schuster Public Relations & Media Consulting GmbH, Dachau