Duschen im Bett

Der AquaBuddy bietet eine innovative Lösung, um bettlägerige Menschen schnell, unkompliziert und ohne großen Krafteinsatz direkt im Bett zu duschen.


Der AquaBuddy bietet eine innovative Lösung, um bettlägerige Menschen schnell, unkompliziert und ohne großen Krafteinsatz direkt im Bett zu duschen.

Bei der Pflege von bettlägerigen Personen geht es nicht allein um eine Dienstleistung am Patienten, vor allem sollte hier die Würde des Einzelnen beachtet werden. Dies erfordert nicht nur Zeit, sondern auch körperliche Kraft. Deshalb müssen wir auch auf die Bedürfnisse der pflegenden Personen eingehen. 

Herr Simek und Herr Müller stellen unseren Lesern dieses mobile Duschsystem und seine Vorteile dar, die eine einfache und gründliche Körperreinigung von bettlägerigen Personen ohne großen Aufwand ermöglicht.

Woraus besteht dieses mobile Duschsystem?

Der AquaBuddy hat die Größe eines Sauerstoffkonzentrators (Höhe 75 cm, Breite 45 cm, Tiefe 30cm). Er besteht aus einem Grundgerät, das mit Druckluft arbeitet und den abnehmbaren Frischwasser- sowie Abwassertank, mit dem dazugehörigen Brause- und Absaugschlauch. Im Set befindet sich das Duschtuch mit verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten zum Fixieren am Pflegebett, darunter auch ein Rahmengestell, falls kein Pflegebett vorhanden ist. 

Wie wird der AquaBuddy eingesetzt?

Das Duschtuch, ein mit Wachs beschichtetes Baumwolltuch, wird anstelle des Handtuches mittels Seitenlagerung unter dem Patienten positioniert und am Bettrahmen befestigt. Hierfür bietet das Set unterschiedliche Möglichkeiten. Sollte kein Pflegebett vorhanden sein, können Sie das mitgelieferte Rahmengestell nutzen, das sich über ein Zugsystem schnell zusammenbauen lässt. Es eignet sich z. B. sehr gut für die Pflege zuhause im Ehebett. Bei allen Möglichkeiten der Fixierung des Duschtuches wurde auf eine flexible Lagerung des Tuches sehr geachtet, damit das Bett auch bei Bewegungen der zu pflegenden Person nicht nass wird.

Der Frischwassertank wird mit warmem Wasser gefüllt und dann kann es schon losgehen. Der Tank umfasst 8 Liter Wasser, also ausreichend, um den Körper und die Haare zu waschen. Gleichzeitig wird das Duschwasser abgesaugt. Der Schmutzwassertank wird nach dem Duschvorgang entleert, ausgespült und abgetrocknet. Das Duschtuch hängt man einfach wie ein Handtuch auf. Obwohl es als Einmaltuch gedacht ist, lässt es sich, wenn keine Keimbelastung vorliegt, auch mehrfach nutzen. 

Das System selbst arbeitet mit Druckluft, ohne Wasserpumpe, deshalb ist auch kein Filter erforderlich in dem sich Keime ansammeln können. Im Frischwassertank besteht ein Überdruck, der das Wasser durch die Öffnung eines Ventiles an die Duschbrause fördert. Die Duschleistung beträgt zwei Liter pro Minute. Das ist genug, um den Patienten angenehm zu waschen. Auch die Haut der zu waschenden Person wird so nicht geschädigt, deshalb kann man das System auch bei Verbrennungsopfern mit Hauttransplantaten einsetzen. 

Die Absaugeinheit nutzt den gegenteiligen Effekt. Der Schmutzwasserbehälter steht im Unterdruck und saugt so das Wasser wieder ein. Das Ansaugvolumen ist doppelt so groß, wie das des abgebenden Duschschlauches. Es ist günstig den Absaugschlauch an der tiefsten Stelle im Bett unter dem Becken des Patienten zu fixieren. Das Wasser sammelt sich dort und wird sofort wieder abgesaugt. Bis zu 90 Prozent des eingesetzten Wassers kann man so während des Duschvorgangs aus dem Bett wieder absaugen. Das restliche Wasser lässt sich unkompliziert gezielt absaugen. 

Wie leicht ist die Handhabung?

Der AquaBuddy lässt sich blind bedienen. Die Schläuche lassen sich nicht falsch zusammenstecken, sodass keine Kontamination mit dem Dusch- und dem Absaugschlauch und den dazugehörigen Tanks entstehen kann. Jeder Schlauch hat seinen eigenen Durchmesser und passt nur so auf den richtigen Tank. Es wurde alles sehr durchdacht konzipiert. Jedes Teil lässt sich leicht austauschen und kann bei Bedarf auch nachgekauft werden. In der alltäglichen Pflege ist
es wichtig, dass die eingesetzten Dinge immer funktionieren. Damit sie funktionieren müssen sie hochwertig und leicht tauschbar sein. 

Was bringt der AquaBuddy Pflegeheimen und Pflegediensten?

Der AquaBuddy bietet nicht nur eine innovative Lösung, dem Wohl der zu pflegenden Person gerecht zu werden, sondern auch dem des Pflegers. Dadurch, dass der Patient nicht angehoben und transferiert werden muss, können die Gesundheit des Pflegers und des Patienten sichergestellt werden. Das Duschen ist keine zeit- und kraftaufwendende Tätigkeit mehr. Zudem gibt es separate Patientensets, die die Pfleger nach dem Duschen einfach trockenwischen und beim Patienten belassen können. Gerade für Pflegeheime ist es wichtig, dass keine Keime übertragen werden. Jeder Patient hat seine eigene Garnitur. 

Was ist der Unterschied zu anderen Duschsystemen?

Andere Systeme auf dem Markt haben oft ein sehr umständliches Handling. Beim AquaBuddy müssen keine Schläuche quer durch die Wohnung verlegt werden. Der Patient muss das Bett nicht verlassen. Die problemlose und schnelle Handhabung erleichtert den regelmäßigen, täglichen Reinigungsvorgang. Der AquaBuddy reduziert den Zeitaufwand beträchtlich und bedeutet eine extreme Arbeitserleichterung für die Pflegemitarbeiter und die pflegenden Angehörigen. Der mühsame Transfer ins Bad entfällt. Unnötige Schmerzen und Probleme beim Transport sowie Sturzgefahr werden vermieden. Das System erfüllt höchste -Hygieneanforderungen, die Verbreitung von Infektionen wird eingedämmt, der Gebrauch von antibakteriellen Mitteln weitestgehend vermieden. 

Der AquaBuddy hat eine Hilfsmittelnummer, d. h. die Pflegekassen übernehmen die Kosten für das Gerät und die Wannentücher.

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