Geschmeidig statt steif

Mit Faszientraining und Nervenregeneration gegen Rückenschmerzen

Mit Faszientraining und Nervenregeneration gegen Rückenschmerzen

(djd). Das ewige Kreuz mit dem Kreuz: Wiederkehrende Rückenschmerzen sind längst ein Volksleiden. Laut Statista-Umfrage leiden 20 Prozent der Deutschen mehrmals im Jahr darunter, 17 Prozent sogar mehrmals pro Woche. Ungünstige Gewohnheiten wie zu langes Sitzen und ein ungesunder Lebensstil sind die häufigsten Auslöser für chronische Beschwerden. Außer der verspannten Muskulatur sind es vor allem die sie umgebenden Faszien, die für die Schmerzentstehung verantwortlich sind.

Faszien durchziehen den ganzen Körper

Die Bedeutung der Faszien wurde bisher oft unterschätzt. Dabei handelt es sich um ein Bindegewebsnetz, das den gesamten Organismus durchzieht. Es besteht neben Wasser sowohl aus zugfesten, kaum dehnbaren als auch aus sehr elastischen Fasern. Diese sind miteinander verwoben und umhüllen und verbinden alle Körperstrukturen. Damit erfüllen die Faszien eine Vielzahl wichtiger Funktionen: So sorgen sie für die Verschieblichkeit der Haut und Gewebe, sind für die Ortsstabilität der inneren Organe verantwortlich und schützen Knochen, Gelenkkapseln, Muskelstränge und Nervenbahnen auch mithilfe ihrer Fähigkeit, Wasser und Fett speichern zu können, vor Druck von außen.

Doch Bewegungsmangel, Haltungsfehler, einseitige Ernährung, zunehmendes Alter und auch anhaltender Stress können dazu führen, dass die Faszien weniger Wasser speichern, immer unflexibler werden und verwachsen oder miteinander verkleben. Dies schränkt die Bewegung der Muskulatur ein und führt durch Druck und Schädigung der Nerven zu mitunter heftigem Schmerz, sehr häufig im Bereich des Rückens.

Der Organismus kann solche Nervenschäden selbst reparieren, braucht dazu allerdings natürliche „Nervenbausteine“, um die Regeneration der betroffenen Zellen zu fördern. Gezielt unterstützen lässt sich dieser Prozess zum Beispiel durch die kombinierte Verabreichung von Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure. Diese für den Zellstoffwechsel und die Zellregeneration essentiellen Bausteine tragen zur Verbesserung der körpereigenen Reparaturprozesse bei, wie Studiendaten belegen. In geeigneter Menge enthalten sind UMP, Vitamin B12 und Folsäure etwa in Keltican forte, einem Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät).

Gezielte Übungen für die Flexibilität

Förderlich ist außerdem gezieltes Faszientraining: Bestimmte Übungen fördern das Körpergefühl, kräftigen durch Rückfederung das Gewebe, steigern die Flexibilität und erhöhen durch Stoffwechseltraining die Wasserbindungsfähigkeit. Diese Bewegungstherapie, bei der häufig spezielle Rollen und Kugeln zum Einsatz kommen, sollte besonders zu Beginn unter professioneller Anleitung durchgeführt werden.

Bewegung für Bürohocker

(djd). Gerade wer beruflich viel sitzt, sollte sich jeden Tag ein kleines Bewegungsprogramm vornehmen: eine Gymnastikeinheit nach dem Aufwachen, vielleicht mit dem Fahrrad ins Büro fahren, die Treppe statt den Lift nehmen oder eine Runde Spazierengehen in der Mittagspause. Auch zwischendurch ist es wichtig, jede Stunde wenigstens einmal vom Stuhl aufzustehen und ein, zwei Minuten umher zu laufen. Darüber hinaus ist dynamisches Sitzen besser als eine starre Position – das geht beispielsweise leicht mit einem Sitzball, einem Wackelkissen oder speziellen beweglichen Stühlen. Unter www.rueckeninformation.de gibt es viele weitere Tipps für mehr Wohlbefinden und Rückengesundheit.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Beim Faszientraining kommen häufig spezielle Rollen und Kugeln zum Einsatz, um die Bindegewebsfasern wieder geschmeidig zu machen.
Foto: djd/Trommsdorff/Printemps/stock.adobe.com

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Das Training sollte besonders am Anfang unter fachkundiger Anleitung durchgeführt werden.
Foto: djd/Trommsdorff/iStock/Wavebreakmedia