Grippe-Impfung: Breiterer Schutz für Kassenpatienten


Vierfach-Impfstoff wird nach Gesetzesänderung von Krankenkassen übernommen

(djd). Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in jeder Grippesaison die Impfstoffe neu zusammengesetzt. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach-Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Kassenpatienten erhielten dagegen die herkömmlichen Grippe-Impfstoffe mit nur drei Komponenten. Nach einer Gesetzesänderung können in dieser Grippesaison nun gesetzlich Krankenversicherte ebenfalls die Vierfach-Grippeimpfung für einen breiteren Schutz erhalten. Der Vierfach-Impfstoff kann beim Hausarzt angefragt werden.

Was die echte Grippe von einer Erkältung unterscheidet

Der Unterschied zwischen der echten Grippe und einem grippalen Infekt zeigt sich in Verlauf und Schwere der Erkrankung. Bei der Virusgrippe fühlen Infizierte sich schlagartig krank, klagen über hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen. Typisch für Grippeerkrankung können auch ein trockener Husten, ein Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein sein. Eine Erkältung hingegen beginnt meist eher schleichend, der Erkrankte fühlt sich unwohl, der Hals beginnt zu kratzen, gefolgt von Heiserkeit und Schnupfen. Während sich bei einer Erkältung im Regelfall innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung einstellt, kann eine Grippe langwieriger verlaufen.

Komplikationen sind möglich

Die echte Grippe kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen – und ist daher insbesondere für Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen, chronischen Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten und älteren Menschen über 60 Jahren gefährlich. Im Zuge einer Influenza können Lungenentzündungen, Mittelohrenentzündungen sowie eine Bronchitis auftreten. Darüber hinaus kann eine bedrohliche Herzmuskelentzündung die Folge einer Grippe sein. Eine Grippe-Erkrankung kann tödlich verlaufen.
Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahren, Schwangeren sowie Personen jeden Alters (auch Kinder) mit Grunderkrankungen, wie chronischen Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten. Weitere Informationen zur Grippe sowie zu den Impfempfehlungen für Kinder, Erwachsene und Reisende können unter www.impfen.de eingesehen werden. Sehenswert sind auch die Filme auf www.youtube.de: „Grippe – warum jährlich impfen?“ und „Grippe-Mythen“.

Welcher Impfstoff schützt mich am besten vor Grippe?

(djd). In den Wintermonaten erkranken in Deutschland jedes Jahr wieder sehr viele Menschen an einer Grippe (Influenza). Eine echte Virusgrippe kann schwerwiegende Folgen haben. Eine Impfung bietet den besten Schutz. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach-Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Seit diesem Jahr übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Piks mit dem breiteren Vierfach-Impfstoff für alle gefährdeten Personen. Der Vierfach-Impfstoff kann beim Hausarzt angefragt werden.

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Ab 2017 übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den Vierfach-Impfstoff, der vor allen vier zirkulierenden Grippe-Virusstämmen schützt.
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Schnell hohes Fieber, starker Hustenund Kopfschmerzen: An der echten Grippe könnten dieses Jahr wieder sehr viele Menschen in Deutschland erkranken.
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Bei engem Menschenkontakt haben es Krankheitserreger leicht, sich weiter zu verbreiten.
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Die Impfung gegen Grippe schützt in der Regel für eine Saison und sollte daher jährlich aufgefrischt werden.
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Die Grippesaison steht vor der Tür.
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Welcher Impfstoff schützt mich am besten vor Grippe?
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Infografik: Grippe-Impfung
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Bei der Virusgrippe fühlen sich Infizierte schlagartig krank, klagen über hohes Fieber bis zu 40°C und starke Kopf- und Gliederschmerzen.
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