Gut durchblutet

Die Bedeutung der Mikrozirkulation für unseren Körper

Die Bedeutung der Mikrozirkulation für unseren Körper

Für viele Erkrankungen des Menschen kann eine gestörte Blutzirkulation in den kleinen Gefäßen verantwortlich sein. Aus diesem Grund wird der Mirkrozirkulation immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Unser Herz pumpt im Ruhezustand zwischen 4 und 6 Liter Blut pro Minute durch unseren Blutkreislauf, damit alle Organe
und Gewebe bis zur einzelnen Körperzelle mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt und gleichzeitig stoffwechsel- und Abbauprodukte abtransportiert werden können. Etwa 74 Prozent des Blutkreislaufs finden im sehr feinen Netzwerk der kleinsten Blutgefäße statt, nur 11,5 Prozent in den Arterien und 14,5 Prozent in den Venen. Gerade dieses Netzwerk der kleinsten Gefäße ist für den Austausch mit den Zellen verantwortlich und damit für unser körperliches Wohlbefinden. Funktioniert die Mikrozirkulation nicht störungsfrei, kann es zum Verlust von Funktions- und Leistungsfähigkeit kommen. Der Mensch wird anfälliger für Infekte, es drohen Verschlechterungen bestehender Erkrankungen, die Regenerationsprozesse verlangsamen sich und abhängig davon, welches Gewebe betroffen ist, kann es zu Einschränkungen von Organfunktionen und weitere Folgeerkrankungen kommen. Eine typische Erkrankung, die im
Zusammenhang mit einer gestörten Mirkrozirkulation steht, ist Diabetes mellitus. Jedoch kann jeder etwas für eine gesunde Blutzirkulation tun. Präventiv empfiehlt es sich alle gefäßschädigende Einflüsse zu vermeiden, dazu zählen primär das Rauchen, Übergewicht und mangelnde Bewegung. Bei Erkrankungen gilt es neben der konsequenten Behandlung der Grunderkrankung, ergänzend dazu die Mikrozirkulation anzuregen.

 

„Gefäße physikalisch stimulieren“

Prof. Dr. Dr. Ralf Uwe Peter, Ärztlicher Verwaltungsdirektor der Capio Blausteinklinik, hat sich wissenschaftlich viele Jahre mit der Wirkung ionisierender Strahlung auf die Haut und das Gefäßsystem befasst.

Was ist das Besondere am mikrovaskulären System?

Dessen Gefäße entziehen sich jeglicher Beeinflussung durch die herkömmliche Pharmakotherapie, etwa blutdrucksenkende Medikamente, sogenannte Antihypertensiva. Die Mikrogefäße weisen eine autonome Pulsation mit zum Teil gewebsspezifischen Frequenzen auf und reagieren – in bisher noch nicht vollständig geklärter Weise – jedoch auf verschiedenste externe Einflüsse. Gleichzeitig spielen sie eine große Rolle bei der Immunabwehr sowie bei der Entstehung und Behandlung entzündlicher Prozesse. Diagnostisch lässt sich durch die Analyse des mikrovaskulären Blutflusses an der Mundschleimhaut nicht-invasiv die Überlebenswahrscheinlichkeit von Intensivpatienten besser abschätzen.

Welche Möglichkeiten der therapeutischen Intervention gibt es bei gestörter Mikrozirkulation?

Neben den klassischen Ansätzen der Physikalischen Therapie sind es vor allem innovative Entwicklungen, die sich elektromagnetische Effekte zunutze machen und zu mittlerweile nachweisbaren Effekten führen. Dabei wird das Mikrogefäßsystem durch physikalische Impulse stimuliert und die Gefäße wieder
aktiviert, damit sie den notwendigen Austausch vom arteriellen zum venösen System leisten – ein moderner, hochinteressanter Lösungsansatz. Die Mikrozirkulation ist und bleibt jedenfalls ein aufregendes Forschungsgebiet, auf dem es tatsächlich noch eine Menge wissenschaftliches Neuland zu erforschen gilt.

 

 

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Anschrift:
International Microvascular Net
Fred Unrath
Gottlieb-Daimler-Str. 80
72290 Loßburg
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Kontakt:
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