Hilfe bei Schluckstörungen

Das Start-up iuvas stellt seine Erfindung für eine bessere Versorgung in der Pflege vor.

Rund 5 Millionen Menschen in Deutschland haben ein gemeinsames Leiden: eine Schluckstörung. Das 2017 gegründete Münchner Start-up iuvas hat die Trinkhilfe sippa für Menschen mit Schluckstörung und Menschen mit Bewegungseinschränkungen entwickelt. Das Problem der Schluckstörung ist in der Gesellschaft oft noch unbekannt doch die Versorgung bedeutet einen enormen Pflegeaufwand. 

Das Produkt: „sippa – einfach trinken“

Die Trinkhilfe sippa eröffnet Menschen, für die Trinken zu einer Belastung geworden ist, die Möglichkeit einer komfortablen und sicheren Flüssigkeitsaufnahme. Beim vollständigen Leeren eines gewöhnlichen Bechers muss der Kopf nach hinten überstreckt werden. Dies ist zum einen für viele Menschen aufgrund von Bewegungseinschränkungen nicht mehr möglich, zum anderen öffnet das Überstrecken, analog zum Vorgehen bei der ersten Hilfe, die Atemwege und erhöht das Risiko sich zu verschlucken enorm. Kommt es beim Trinkvorgang zum Verschlucken, führt dies beim Patienten zu großen Schmerzen. In besonders schweren Fällen sind die Patienten zu schwach, die verschluckte Flüssigkeit auszuhusten und es kommt häufig zu einem erhöhten Risiko einer Lungenentzündung. Aus der stetigen Angst vor Komplikationen beim Trinkvorgang, trinken Betroffene weniger und schaffen es so nicht, ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Die Trinkhilfe sippa ermöglicht es Betroffenen zu trinken, ohne dabei den Kopf in den Nacken legen zu müssen. Das Herzstück der Erfindung ist eine hochelastische Membran, die dem Abfall des Flüssigkeitspegels entgegenwirkt. Dadurch hat der Betroffene das Gefühl, dass er immer aus einem vollen Glas trinkt. Die neue Produktvariante wird für die Langzeitanwendung zuhause oder in Pflegeheimen entwickelt. Hier ist eine hohe Akzeptanz der Anwender wichtig. sippa sieht wie ein gewohntes Trinkgefäß aus, ist hochwertig und stabil, aufbereitbar und verfügt über ein modulares System. So können beispielsweise bei Bedarf Griffe angebracht werden, es gibt einen sicheren Auslaufschutz und die Möglichkeit den Becher auch ohne die Membranfunktion zu nutzen, um in Wohngruppen oder Pflegestationen flächendeckend eingesetzt werden zu können.

Die Gründer Sinan Denemec (Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler), David Fehrenbach, Moritz Knoblauch und Jonas Zimmermann (Medizintechnik-Ingenieure), bringen mit sippa die Lösung für ein weltweites und bei Pflegepersonal täglich präsentes Problem.


Anschrift:
iuvas medical GmbH
Martin-Luther-Str. 2
81539 München

Kontakt:
Telefon: +49 89 2154 60 330

Email: contact@iuvas.de
Web: www.iuvas.de