Körperliche Kraft, die schwindet

Muskelerkrankung ALS

Muskelerkrankung ALS

Die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS genannt) ist eine seltene Erkrankung des zentralen Nervensystems. ALS beginnt mit dem sichtbaren Schwund der Muskulatur an den Extremitäten. Daraufhin folgt die Verbreitung zunächst über das Gesicht auch auf andere Körperteile. Die amyotrophe Lateralsklerose hat ein Erkrankungsbild, welches sehr komplex ist und nur durch sehr gute und genaue Untersuchungen neurologisch feststellbar ist. Bei den drei Krankheitsformen handelt es sich um die sporadische Form, die zunächst keine erkennbare Ursache hat. Die familiäre Form wird ausgelöst durch Veränderungen der Erbinformationen, die von Eltern auf ihre Kinder weitervererbt werden. Bei der endemischen Form ist bekannt, dass die Krankheit in manchen Gebieten häufiger verbreitet ist als in anderen Gebieten. Jedoch sind die Ursachen unbekannt.

Bei ALS werden die Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark angegriffen. Die Zellen sterben mit der Zeit ab, sodass die Übertragung der Impulse beeinträchtigt sind: die Nachricht, die das Gehirn an die Muskeln leitet ist unterbrochen. Der Patient kann seine Muskeln nicht mehr steuern und es kommt zu spastischen Lähmungen. Langsam schwinden die Gliedmaßen, da die Muskeln keine Befehle mehr erhalten. Der Patient wird immer dünner. Experten schätzen, dass es in Deutschland rund 7.000 ALS Patienten gibt.

Beginnt die Muskulatur des Patienten abzubauen, macht sich das im alltäglichen Leben stark bemerkbar. Viele Bewegungen, die selbstverständlich waren, sind dann nicht mehr möglich. Erkrankte ALS Patienten stolpern oder fallen häufiger hin. Bei anderen beginnt die Krankheit mit Sprachstörungen oder auch Schluckbeschwerden. Je nachdem welche Nervenzellen betroffen sind, wirkt sich die Krankheit bei jedem Patienten motorisch anders aus. Patienten müssen körperliche Einschränkungen dann im Alltag meistern, was nicht einfach ist. Der Hygiene-Spezialist SPAHN reha bietet seit über 25 Jahren Hilfsmittel an, die den Alltag erleichtern. Ist die Muskulatur geschwächt, fällt körperlich alles sehr viel schwerer. Auch im sanitären Bereich bedarf es dann an häuslichen Hilfsmitteln, die bei der täglichen Hygiene und Körperpflege eine große Erleichterung bringen. Je nach Bedarf können Dusch-WCs, Antidekubitussitze oder Toilettensitzerhöhungen die tägliche Pflege unterstützen. Der Spezialist SPAHN reha bietet Hilfsmittel, die individuell je nach motorischer Notwendigkeit zur Verfügung stehen. Technische Unterstützung, wie beispielsweise Fernbedienung, Fußtaster oder Handtaster sind dem Patienten im sanitären Bereich eine große Hilfe. Toilettensitzerhöhungen bieten dabei eine perfekte Sitz- oder Aufstehhilfe.

Bei der bisher unheilbaren Krankheit stehen neben den alltäglichen Hilfsmitteln gute Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die einen günstigen Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können.


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