Krampfadern

SANFTE WEGE SIE LOSZUWERDEN

Sanfte Wege sie loszuwerden

Die Sommerferien sind gerade vorbei und wir nehmen uns vor, bis zum nächsten Sommer etwas zu tun.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern in Deutschland gehören die Venenleiden. Krampfadern (Varizen) stören nicht nur ästhetisch, sondern können auch ein medizinisches Problem darstellen. Unbehandelt kommt es zu Verfärbungen, Verhärtungen, Schwellungen, Hautveränderungen Schmerzen und zu Entzündungen. In der Spätform führen Varizen zu Geschwüren (das offene Bein/Ulcus cruris). Eine frühzeitige Venenbehandlung ist immer ratsam. Auch die Sorge vor einer Thrombose beunruhigt uns.

Oft bekommen wir gut gemeinte Ratschläge, wie wir uns verhalten sollen. Kann Krampfadern überhaupt vorgebeugt werden? Im Prinzip nicht. Sie entwickeln sich unabhängig von unseren Lebensgewohnheiten. Jede vierte Frau und jeder fünfte Mann in der Bundesrepublik leiden unter Krampfadern – unabhängig von der Sportart, vom Körpergewicht und unabhängig davon, ob Frauen hohe Schuhe tragen oder nicht, ob die Beine übereinandergeschlagen werden oder ob wir in die Sauna gehen. Manchmal treten Krampfadern nach Schwangerschaften auf, obwohl Kompressionsstrümpfe getragen wurden. Kompressionsstrümpfe helfen prophylaktisch nicht wirklich. Sie nehmen aber den Schwellungsdruck aus den Beinen. Woher kommen die Krampfadern also? Ganz sicher wissen wir, dass sie familiär gehäuft auftreten. Alles andere ist wissenschaftlich nicht offensichtlich.

Wenn wir Krampfadern haben, kommen verschiedene Therapien zum Einsatz. Alle Verfahren in der Venentherapie verfolgen das Ziel, den Rückstau des Venenblutes ins Bein zu beseitigen. Allen bekannt ist die Stripping-Operation, bei der die krankhafte Vene vollständig entfernt wird. Bei den thermischen Verfahren (Laser, Radiowelle, Heißwasserdampf) werden die Venen durch Hitze bei circa 120° Celsius verödet und damit verschlossen. Üblicherweise erfolgen diese Eingriffe in Narkose. Danach wird ein Kompressionsstrumpf für 4-8 Wochen verordnet. Dieser hilft beim Abschwellen des Beines und schützt vor Thrombosen.

Mit dem Venenkleber finden Betroffene eine sanfte Therapie, bei der die krankhafte Vene mit einem medizinischen Spezialkleber verschlossen wird. Lediglich ein kleines Pflaster, wie bei der Blutabnahme, lässt auf den kurzen Eingriff schließen.

Einen wesentlichen Vorteil des Venenkleberverfahrens sehe ich darin, dass für den Eingriff weder eine Narkose noch in der Nachbehandlung ein Kompressionsstrumpf erforderlich sind. Einschränkungen im gewohnten Tagesablauf muss ich meinen Patienten in keiner Weise auferlegen.

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Ihr Dr. Fuchs – www.gefaessmedizin-plus.de


 

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