Magen-Darm-Beschwerden natürlich behandeln

Bei Helicobacter-Infektionen gibt es eine pflanzliche Alternative zu Antibiotika

Bei Helicobacter-Infektionen gibt es eine pflanzliche Alternative zu Antibiotika

(djd). Völlegefühl, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen und Übelkeit – solche Störungen im oberen Verdauungstrakt, die medizinisch unter dem Begriff Dyspepsie zusammengefasst werden, plagen viele Menschen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Doch hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sehr häufig ein bestimmter Erreger dahintersteckt: Helicobacter pylori. Das Bakterium gelangt über den Mund in den Körper, kann dort die Schleimhäute von Magen und Zwölffingerdarm besiedeln und verschiedene Krankheiten wie Magenschleimhautreizungen und -entzündungen sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen.

Grapefruitkernextrakt kann gut für den Magen sein

Werden die Bakterien erfolgreich bekämpft, kann dies oft eine dauerhafte Heilung bewirken. Doch ganz ohne Unterstützung schafft der Körper es nur in seltenen Fällen. Als gängige Therapie bakterieller Magenerkrankungen werden heute meist Antibiotika eingesetzt, die mit Protonenpumpenhemmern, also Magensäureblockern, kombiniert werden. Neuere Studien haben jedoch ergeben, dass auch eine pflanzliche Alternative gute Ergebnisse erzielen kann. So hat sich gezeigt, dass Extrakte aus den Kernen und Schalen der Grapefruit (z.B. aus der Apotheke) die Bakterien in ihrem Wachstum hemmen und sogar abtöten können. Dadurch wird unter Umständen die Gabe von Antibiotika überflüssig. Jede Maßnahme sollte aber immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Verantwortlich für die positiven Effekte des Grapefruitkernextrakts sind vor allem die in ihm reichlich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Bioflavonoide. Sie gelten als antioxidativ und zellschützend und sollen außerdem Bakterien, Pilze und andere Keime hemmen. Auf dem Buchmarkt oder im Internet (z.B. www.grapefruitkernextrakt.de) gibt es viele weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten dieses wertvollen Pflanzenextrakts, der sogar in zertifizierter Bioqualität erhältlich ist.

Langsam essen und Tee trinken

Liegt den Magen-Darm-Beschwerden keine Infektion oder eine andere organische Ursache zugrunde, sorgen manchmal schon einfache Mittel für Besserung. So kann es nützlich sein, auf Alkohol, Nikotin, Kaffee und scharfe Gewürze zu verzichten und sich beim Essen viel Zeit zu lassen. Dazu sind bei einem Reizmagen oft mehrere kleine Mahlzeiten günstiger als wenige üppige. Und auch Kräutertees mit Kamille, Pfefferminze, Anis oder Kümmel können den Bauch beruhigen.

Pflanzenstoffe mit Power

(djd). Sogenannte Bioflavonoide gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die Obst und Gemüse Farbe, Duft und Aroma verleihen. Die Bezeichnung Flavonoide leitet sich vom lateinischen Wort flavus (blond, gelb) ab, da es sich um gelbe bis orange Farbstoffe handelt. Sie besitzen eine Schutzwirkung vor den sogenannten freien Radikalen, die Erbgut und Zellen schädigen können. Flavonoide können diese Schädigungen vermindern, indem sie diese Radikale „abfangen“. Dabei sind sie sogar den Vitaminen C, E und Beta-Karotin überlegen. Unter www.grapefruitkernextrakt.de gibt es mehr Informationen zu den gesunden Powerstoffen.

Bildergalerie
   


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Die Kraft aus der Grapefruit kann bei Magen-Darm-Problemen auf natürliche Weise die Gesundheit unterstützen.
Foto: djd/sanitas/staras#636581-www.fotolia.com

— Bildunterschrift für Bild 2 —
In den Kernen der Grapefruit sind reichlich gesunde Flavonoide enthalten.
Foto: djd/www.sanitas.de

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Grapefruitkernextrakt kann Bakterien in ihrem Wachstum hemmen und so die Besserung bakterieller Magenerkrankungen unterstützen.
Foto: djd/www.sanitas.de

— Bildunterschrift für Bild 4 —
„Dr. Grapefruit – Kerngesund“: In der Powerfrucht stecken viele gesunde Inhaltsstoffe – allerdings überwiegend in den Teilen, die meist nicht gegessen werden.
Foto: djd/www.sanitas.de/RenysView – stock.adobe.com