Mehr Freiheit mit Hörgeräten

Neue, leistungsstarke Akkus halten länger und laden schnell wieder auf

Neue, leistungsstarke Akkus halten länger und laden schnell wieder auf

(djd). Ob radeln, klettern oder Marathon – moderne Hörgeräte machen alles mit. Sogar extremes Outdoor-Training bei Wind und Wetter ist heute kein Problem mehr. Trotz sensibler Technik sind viele Geräte gegen Staub, Schweiß und Feuchtigkeit geschützt. Einzige Schwachstelle bisher: die Batterien. Sie im Freien oder bei schlechten Lichtverhältnissen zu wechseln, ist kein Spaß. Und auch die Akku-Technik ließ lange zu wünschen übrig. Jetzt gibt es zuverlässige Lösungen.

Laden leicht gemacht

Genau wie Smartphone, Tablet oder MP3-Player nutzen viele neuere Hörgeräte wiederaufladbare Akkus als Energiequelle. Bei der Laufzeit gab es bisher allerdings Luft nach oben. Um durch den Tag zu kommen, musste zwischendurch nachgeladen werden. Komfortabel war das nicht. Neu entwickelte Lithium-Ionen-Akkus hat jetzt zum Beispiels der Hersteller Phonak auf den Markt gebracht. Sie sollen 24 Stunden halten, selbst dann, wenn sie zusätzlich zum Streamen von Musik oder Filmen genutzt werden. Für Menschen, die viel unterwegs sind, gibt es außerdem passende Powerbanks – kleine Ladestationen für den Notfall, die ohne Steckdose auskommen und innerhalb von 30 Minuten so viel Energie liefern, dass das Hörgerät weitere drei Stunden im Einsatz sein kann.

Die Vorteile der Akku-Technik

Aufladbare Hörgeräte haben zwei entscheidende Vorteile: Das Batteriefach entfällt und damit eine Schwachstelle, durch die Staub und Feuchtigkeit ins Gerät eindringen können. Dass die Akkus nicht entnommen werden müssen, ist außerdem gerade für ältere Menschen eine große Erleichterung. Der Wechsel der winzigen Batterien war lästig und erforderte dadurch, dass die Hörgeräte immer kleiner werden, viel Fingerspitzengefühl und gute Augen. Akku-Geräte werden zum Laden einfach in ein Hartschalen-Etui gesteckt, das gleichzeitig als Trockenbox dient. Innerhalb von drei Stunden sind leere Geräte voll aufgeladen.

Technik, die mitdenkt

Das mühelose Laden ist jedoch nur ein Aspekt, der Hörgeräte heute immer komfortabler macht. Nutzer müssen sich kaum noch um die Einstellung der Module kümmern, denn sie passen sich automatisch unterschiedlichen Hörsituationen an. Im Freien werden Windgeräusche herausgefiltert – und die Geräte kommunizieren auch miteinander, sodass Geräusche, die das eine Ohr eher erreichen, automatisch ans andere übertragen werden. Das ist zum Beispiel beim Radeln oder Autofahren von Bedeutung und kann bei Gefahr die Reaktionszeit verkürzen. Weitere Informationen sowie einen Online-Hörtest finden Interessierte auch unter www.phonak.de.

Immer wichtiger: Streaming

(djd). Tablet und Smartphone sind längst keine Frage des Alters mehr, sondern gehören auch in der älteren Zielgruppe selbstverständlich zum Alltag. Hörgeräte müssen deshalb streaming-fähig sein – das heißt, sie müssen Musik, Nachrichten oder ein Hörbuch drahtlos direkt ins Ohr spielen können. Das verbraucht viel Energie. Leistungsstarke Akkus ermöglichen innerhalb von 24 Stunden jetzt bis zu 80 Minuten Streaming, ohne dass zwischendurch nachgeladen werden muss. Außerdem sollen sie auch nach Jahren nicht an Kapazität einbüßen. Weitere Infos gibt es unter www.phonak.de.

Bildergalerie:
         


Bildquellen und Urheberrechte:
— Bildunterschrift für Bild 1 —
Unabhängig: Hörgeräte mit Akkus sind besser geschützt vor Staub und Feuchtigkeit.
Foto: djd/Phonak/E.Audras

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Wer viel unterwegs ist, kann auch zwischendurch seine Hörgeräte aufladen – ganz ohne Steckdose.
Foto: djd/Phonak

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Winzig klein sind zum Beispiel die neuen Hörgeräte aus der Modellreihe „Audéo B-PR“ von Phonak.
Foto: djd/Phonak

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Praktisch: Die Trockenbox ist gleichzeitig eine Ladestation.
Foto: djd/Phonak

— Bildunterschrift für Bild 5 —
Ein kleines Ladegerät bringt innerhalb von drei Stunden wieder volle Akku-Leistung.
Foto: djd/Phonak

— Bildunterschrift für Bild 6 —
Unterwegs lädt ein „Power Pack“ Hörgeräte kabellos auf.
Foto: djd/Phonak