Milchsäurebakterien: Power für die Darmflora

Neues Probiotikum enthält reichlich wohltuende "Untermieter"

Neues Probiotikum enthält reichlich wohltuende „Untermieter“

(djd). Zu fettig, zu zuckrig und auch noch hastig Verschlungen – zahlreiche Menschen schenken im hektischen Alltag ihrem Essverhalten kaum Aufmerksamkeit. Wertvolle Ballaststoffe fehlen auf dem Speiseplan, wenn es an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten mangelt. Doch diese benötigt der Darm, um Wasser zu binden und zur Anregung der Darmbewegung, damit die Verdauung gut funktioniert. Überdies wird häufig zu wenig getrunken, was Verstopfung verursachen kann. Oft schlagen auch noch Stress, Schlafmangel und Bewegungsarmut sprichwörtlich auf den Verdauungstrakt. Es kommt zu Bauchweh, Blähungen, Darmkrämpfen und Unwohlsein.

Zerstörte Darmflora wieder aufbauen

Weitere Faktoren wie Feinstaub-, oder Giftstoffe sowie der übermäßige Konsum von Nikotin oder Alkohol sowie eine Langzeittherapie mit Antibiotika oder anderen Medikamenten können ebenfalls verheerende Auswirkungen auf die natürliche Darmflora haben. Der Grund: Solche Behandlungen wirken nicht nur auf schädliche Bakterien oder Keime ein, es bleibt auch eine große Anzahl „guter“ Darmbewohner auf der Strecke. Wird das gesunde Gleichgewicht der im Darm lebenden Mikroorganismen gestört, kann sich das durch Allergien, Infektanfälligkeit oder auch Erschöpfung bis hin zu depressiven Verstimmungen äußern. Neueren Studien zufolge kann die Darmflora nach einer Antibiose bis zu sechs Monate benötigen, um sich wieder zu erholen. Eine Kur mit einer hohen Vielfalt an Milchsäurebakterien, enthalten etwa in Darmflora plus select intensiv (Reformhaus), können diesen Regenerationsprozess unterstützen.

Natürliche Milchsäurebakterien sind empfindlich

Dieses zurzeit am höchsten dosierte deutsche Probiotikum enthält 18 unterschiedliche, spezialisierte Milchsäurebakterien-Kulturen in der genau abgestimmten Dosierung von 140 Milliarden pro Tag. Im Anschluss an die Kur eignet sich Darmflora plus select für die Daueranwendung. Zudem versorgen beide Präparate den Körper mit den Vitaminen B1, B2, B6, B12, Biotin und Folsäure. Natürlich ist es auch möglich, dem Darm über die Nahrung Milchsäurebakterien zuzuführen. Sie sind in Produkten wie Naturjoghurt, Buttermilch, Kefir oder Schmand enthalten und liefern hochwertiges Eiweiß und Kalzium. Leider sind die in Lebensmitteln natürlich vorhandenen Milchsäurebakterien sehr empfindlich – schon während der Lagerung kann ihre Keimzahl deutlich sinken. Werden sie beim Verzehr noch Magen- und Gallensäure ausgesetzt, kommt nur eine geringe Prozentzahl davon lebend im Dickdarm an. In Kapselprodukten besitzen die Milchsäurebakterien dagegen eine natürliche Säureresistenz und sind zusätzlich durch spezielle Kapselhüllen geschützt.

Das kann eine gesunde Darmflora leisten

In China heißt es „Die Gesundheit sitzt im Darm“ – und auch Forscher aus aller Welt gehen davon aus, dass die Gemütslage des Menschen viel stärker vom Magen-Darm-Trakt und der Ernährung beeinflusst wird als bisher angenommen. Besiedelt ist der Darm mit 100 Billionen Bakterien, die Nahrung aufspalten. Sie produzieren verschiedene Vitamine, neutralisieren giftige Substanzen und verhindern, dass sich krankmachende Keime im Körper ausbreiten. Außerdem trainieren die Darmbakterien über spezielle Signalstrukturen den im Darm lokalisierten Teil des Immunsystems.

Bildergalerie:
     


Bildquellen und Urheberrechte:
— Bildunterschrift für Bild 1 —
Ist das gesunde Gleichgewicht der Darmflora gestört, fühlt sich der Mensch nicht wohl.
Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Blähungen, Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung – stimmt die Zusammensetzung der Darmflora nicht, schlägt der Bauch Alarm.
Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Eine hochdosierte Intensivkur mit Milchsäurebakterien kann die Regeneration der gestressten Darmflora unterstützen.
Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Im Anschluss an die Kur können der Darmflora Milchsäurebakterien auch langfristig zugeführt werden.
Foto: djd/Dr. Wolz Zell GmbH