Mit viel Einfühlungsvermögen zum richtigen Hörgerät


Gerade ältere Menschen scheuen sich oft davor, ein Hörgerät zu tragen. Zum einen, weil sie den Umgang mit der Technik fürchten, zum anderen aber auch, weil das Tragen eines Hörgerätes ihnen unangenehm ist. Das Gehirn muss die vielen neuen Höreindrücke erstmal verarbeiten. Damit sind die Senioren oft überfordert und empfinden das Hören mit dem Hörgerät als unangenehm.

Hörwelt Heitkötter ist ein von Hildegard und Reinhard Heitkötter geführtes Fachgeschäft für Hörakustik in der Stadtmitte von Düsseldorf. Mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen beraten Sie Ihre Kunden bei der Auswahl des richtigen Hörgerätes oder Hilfsmittels bei einer Beeinträchtigung bzw. zum Schutz der Hörfähigkeit.

Frau Heitkötter, warum sollten die Senioren nicht auf das Tragen eines Hörgerätes verzichten?
Richtiges Hören ist ein Training für unser Gehirn. Sprache, Musik, Geräusche – alles wird zwar durch die Ohren aufgenommen, das tatsächliche Verstehen passiert jedoch im Gehirn. Ob angenehm oder störend, erst das Gehirn unterscheidet Geräuschen und weißt ihnen eine Bedeutung zu. Mit Hilfe eines Hörgerätes muss das Gehirn eine Hörminderung nicht mehr so stark ausgleichen. Die sonst vernachlässigten Leistungen werden trainiert und reaktiviert, neue Vernetzungen werden geschaffen. Damit unterstützen Hörgeräte nicht nur die geistige Fitness, sie schützen auch vor Demenz.

Viele Senioren haben Angst vor der Technik!
Aufgrund der technologischen Weiterentwicklung der vergangenen Jahre wurden die Hörgeräte immer weiter verbessert und auch benutzerfreundlicher. Wir suchen mit unseren Kunden das für sie passende Hörgerät. Als inhabergeführtes Geschäft sind wir nicht an bestimmte Hersteller gebunden und können so aus der gesamten Palette der Hörgeräte auswählen. Die Hörgeräte sind so individuell wie ihre Träger. Selbst bei einem Hersteller unterscheiden sich die Modelle oft im Klang oder im Tragegefühl. Durch ausführliche Gespräche mit unseren Kunden über die Wünsche und die Lebensgewohnheiten finden wir das richtige Hörgerät.

Oftmals empfinden die älteren Menschen das verbesserte Hören als unangenehm, was raten Sie Ihnen hierzu?
Die individuelle Anpassung eines Hörgeräts ist sehr wichtig, um eine erfolgreiche Versorgung der Kunden zu garantieren. Dieses kann eine Weile dauern. Das Hörgerät wird an uns geliefert und ist zunächst nicht nutzbar. Zu Beginn werden unsererseits nur die Grundeinstellungen vorgenommen, dann erst folgt die individuelle Einstellung und Anpassung. Das subjektive Hörempfinden des Kunden spielt eine große Rolle beim Anpassungsprozess. Der Kunde kann erst durch das Tragen des Hörgerätes in zahlreichen Hörsituationen, sein Hörempfinden richtig beurteilen. Nur so ist es möglich, Hörhilfen optimal einzustellen. Die Senioren müssen also etwas Geduld haben. Um das neue Hörempfinden zu unterstützen, kann man klassische Musik hören. Musik ist Gedächtnis-Kunst. Um überhaupt eine Melodie verstehen und genießen zu können, muss man am Anfang den Beginn der Melodie und den ganzen Verlauf im Gedächtnis behalten. Wenn Sie Musik hören, dann trainieren Sie automatisch Ihr Gehirn, den Tönen die richtige Bedeutung zu geben. So übt es auch für Gespräche und andere Alltagsgeräusche.

Ich empfehle unseren Kunden bei Problemen mit dem Hörgerät, zu uns zu kommen. Wir finden eine individuelle Lösung, egal ob es rutscht oder das Hören unangenehm ist.


 

 

Hörwelt Heitkötter
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