Mobilität ist ein Stück Lebensglück

Der Anspruch an Prothesen ist so vielseitig wie Ihr eigenes Leben.

Das Gesundheitscenter Munny Orthopädie bietet eine rundum Betreuung bei der Prothesenversorgung. Dazu gehören die richtige Beratung sowie ein zuvorkommender und freundlicher Service, der eine für Sie perfekte Versorgung ermöglicht. Eine Prothese sollte leicht und vor allem anwenderfreundlich sein, aber vor allem muss der Prothesen-Schaft passgenau, wie eine zweite Haut anliegen. Der Gesundheitsbote NRW war im Gespräch mit J-ochen P., der durch die Betreuung von Herrn Fußy von Munny -Orthopädie wieder in ein mobiles Leben zurückfand.

Jochen, wie sind Sie zur Versorgung durch die Munny Orthopädie gekommen?

Mir musste das Bein über dem Knie abgenommen werden. Nach der Operation kam Herr Fußy zu mir ins Krankenhaus und übernahm die Versorgung meines Stumpfes. Die ersten Wickelmaßnahmen dienen vor allem der Stumpfkonditionierung. Er nahm sich aber auch viel Zeit für mich. So lernten wir uns recht gut kennen und er beriet mich, welche Beinprothese für mich die Richtige sei. Nach der Amputation wird ja lediglich eine provisorische Beinprothese hergestellt und bis zur Ausheilung gewartet. Das ging bei mir recht zügig. Bei meiner endgültigen Prothese muss zwar am Schaft auch regelmäßig etwas geändert werden. Sie ist aber nicht so eine Baustelle, wie die erste Beinprothese, die mir Herr Fußy gebracht hat und mit der wir die ersten Gehversuche gemacht haben.

Herr Fußy, was sollte man bei der Herstellung einer Beinprothese beachten?

Wichtig ist, dass man die Person, die die Prothese tragen soll, gut kennen lernt. Nur so kann man beachten, was der Patient wirklich braucht. Die erste Prothese bleibt für ca. 6 Monate am Patienten, während dessen passiert Gravierendes, es muss ständig etwas verändert werden. In dieser Zeit entscheiden wir, welches System für die Endprothese benötigt wird. Hier fließen mehrere Faktoren ein:

  • Was kann der Patient geistig und körperlich leisten?
  • Wo wohnt er?
  • Welche Ansprüche hat er?

Jochen, wie wichtig ist Ihnen eine intensive Beziehung zu Herrn Fußy?

Es ist sehr wichtig für mich. Nicht nur, dass Herr Fußy für mich immer ansprechbar ist. Er weiß, wie und wo ich wohne, kennt meinen Alltag. Manchmal denke ich, er kann besser entscheiden, was ich brauche, als ich selbst. Aber für die Wahl der richtigen Beinprothese ist das schon wichtig. Weil ich sehr bergig wohne, haben wir uns für ein Modell mit einem hydraulischen Knöchelgelenk entschieden, d. h. der Fuß kann sich den Schrägen anpassen. Ich konnte das System im Vorfeld 6 Wochen lang testen, dann hat Herr Fußy den Antrag an den Kostenträger gestellt. Das ist nicht immer sehr einfach. Wichtig ist den Gebrauchsvorteil gegenüber anderen Systemen darzustellen. Denn der Unterschied zwischen mechanischen und elektronischen Gelenken ist gravierend. Obwohl die elektronischen Gelenke eigentlich für Patienten mit einer hohen Mobilitätsstufe entwickelt wurden, hat man gemerkt, dass auch Patienten mit einer geringen Mobilitätsstufe einen extrem hohen Vorteil haben. Wenn ich stolpere, kann ich oft nicht schnell genug reagieren. Die Elektronik erkennt jedoch mein Gangmuster und reagiert noch bevor ich merke, dass ich falle.

Was für Auswirkungen hat die Prothese auf den Rest Ihres Körpers?

Ich habe gelesen, dass Patienten, die schlecht rehabilitiert wurden, unter weiteren Erkrankungen leiden. Das ist bei mir, Dank Herrn Fußy, nicht der Fall, aber ich merke manchmal auch etwas zu spät, dass das Laufen wieder schlechter wird. Herr Fußy achtet darauf, dass ich regelmäßig zur Kontrolle komme. Im Sommer nimmt man etwas ab, da wird etwas in den Schaft geklebt. Im Winter nimmt man dann wieder etwas zu, dann muss wieder etwas raus. Aber nicht nur Gewichtsschwankungen, vor allem der Luftdruck wirkt sich auf die Passform meines Schaftes aus. Er arbeitet zwar mit einer Vakuumpumpe, die meinen Stumpf in den Schaft einzieht und durch den Unterdruck hält, aber ich muss erstmal ordentlich reinkommen. Nach einer Lebensmittelvergiftung hatte ich 10 Kilo abgenommen, danach passte natürlich nichts mehr. Dann habe ich wieder zugenommen. Jetzt brauche ich einen neuen Schaft. Herr Fußy ist wie immer an meiner Seite und achtet darauf, dass der Schaft optimal sitzt und ich gut laufen kann.


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