Moderne Technologien für Sehbehinderte

Digitale Sehhilfen können vergrößern, beleuchten, bearbeiten und sogar vorlesen

Digitale Sehhilfen können vergrößern, beleuchten, bearbeiten und sogar vorlesen

(djd). Der Mensch nimmt mehr als 80 Prozent aller Informationen über die Augen auf. Sehen bedeutet deshalb im täglichen Leben Teilhabe und auch Selbstständigkeit. Wenn das Alter oder eine Augenkrankheit die Sehfähigkeit so stark einschränken, dass eine Brille nicht mehr ausreicht, gehen diese oft Schritt für Schritt verloren. Die Orientierung anhand von Plänen und Hinweisschildern, der Zugang zu Informationen wie Preisen, Gebrauchsanweisungen und Nachrichten sowie auch die Freizeitgestaltung mit Büchern, PC oder Fernseher wird stark erschwert oder sogar unmöglich. Solange noch ein Restsehvermögen vorhanden ist, können moderne Sehhilfen hier aber oft vieles ausgleichen, Texte wieder lesbar machen und bei Bedarf sogar vorlesen.

Hören statt Lesen

Zuhause oder im Büro kann zum Beispiel ein tragbares Bildschirmlesegerät wie die eMag 240 speech flex von Schweizer Optik die richtige Wahl sein, während für unterwegs elektronische Lupen wie die Optelec Compact 6 HD besonders geeignet sind. Solche digitalen Geräte unterstützen mit ihren zahlreichen Funktionen wie großen Touch-Icons, hohen Vergrößerungen oder verschiedenen Darstellmodi zur Kontrastverstärkung, Schnappschuss- und Scrollfunktion nicht nur das selbstständige Lesen, sondern können dank Texterkennungsfunktion auch vorlesen. Das kann gerade unter ungünstigen Bedingungen, bei kleiner Schrift, Zeitknappheit oder großen Mengen Lesestoff sehr viel Stress herausnehmen und auch die oft überanstrengten Augen entlasten. Zusätzlich lässt sich die kleinere mobile Lupe zu Hause an einen Miracast-kompatiblen Fernseher anschließen, um noch relaxter selbst lesen zu können.

Beratung vom Profi

Je nach Art der Augenerkrankung, Grad der Sehbehinderung und gewünschtem Nutzungszweck lässt sich heute aus einer breiten Palette von modernen Hilfsmitteln wählen. Da das nicht immer ganz einfach ist, sollte man sich vorab gut informieren – zum Beispiel unter www.sehbehindertenspezialist.de – und bei einem spezialisierten LowVision-Optiker fachkundig beraten lassen. Dort kann man die Geräte testen und sich Bedienung, Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten genau erklären lassen. Das nimmt auch die gerade bei Senioren oft verbreitete Angst vor der vermeintlich „komplizierten Technik“, die in Wirklichkeit recht einfach und intuitiv bedient werden kann.

Bildschirmlesegerät oder mobile elektronische Lupe?

(djd). Ob man eher die große oder die kleine Lösung bevorzugt, hängt unter anderem von der gewünschten Nutzung ab. Wer zu Hause oder im Büro viel Zeit mit Lesen oder ähnlichen Tätigkeiten verbringt, ist mit einem tragbaren Bildschirmlesegerät gut versorgt, das natürlich einige Funktionen mehr bietet als eine elektronische Lupe. Dafür bleibt man mit dieser auch unterwegs jederzeit „leseklar“ und kann so mehr Selbstständigkeit erlangen. Unter www.sehbehindertenspezialist.de gibt es weitere Informationen über verschiedene Geräte, ihre Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Mit den richtigen Hilfsmitteln ist die Speisekarte im Gartencafé kein Hindernis mehr.
Foto: djd/Optelec

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Mal schnell das Rezept vorlesen lassen – mit modernen elektronischen Lupen kein Problem.
Foto: djd/Optelec

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Bildschirmlesegeräte bieten mehr Funktionen und können ganze Seiten abbilden. Dafür sind elektronische Lupen auch unterwegs überall einsetzbar.
Foto: djd/A. Schweizer

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Dank Texterkennung können moderne Sehhilfen auch vorlesen. Ein Touch genügt.
Foto: djd/Optelec