MUTIG ANDERS!

Mensch sein – Mensch bleiben

Mensch sein – Mensch bleiben

Seit 2015 beschäftigt sich Stabil – Stark durch Bildung – mit einem bewussten Umgang von zwischenmenschlichen Beziehungen. Die jahrzehntelange Erfahrung in Theorie und Praxis der Gründer und Trainer stehen für die Qualität der Bildungsangebote. Carlo Contessa einer der Gründer von Stabil berichtet über das Konflikt- und Deeskalationstraining.

Herr Contessa, heutzutage geraten wir immer öfter in Situationen, denen wir deeskalierend entgegentreten müssen. Wofür steht Stabil?

Unser Programm basiert darauf, dass wir der Prävention mehr beachten schenken und den Leuten u.a bewusst machen möchten: JA es gibt Gewalt und Aggressionen. Wir treffen jeden Tag auf sie. Nicht nur in der körperlichen Auseinandersetzung, sondern auch in Form von Regeln, Strukturen usw. wie z.B. in Schulen, im Straßenverkehr, im Beruf und auch im Privatleben. Den meisten Kindern wird erzählt, dass es keine Gewalt gibt, wie z.B. an Grundschulen oft gesehen „wir lernen gewaltfrei“ und sie auch auf keinen Fall Gewalt ausüben sollen. Das nehmen sie dann mit ins Jugend- und Erwachsenenalter und wenn sie dann außerhalb des geschützten Rahmens sind, treffen die Menschen auf Gewalt und Aggression, haben aber keinerlei Handlungskompetenzen oder Konfliktlösungsstrategien erlernt um damit angemessen umzugehen… Dazu kommt, die Gewalt ist nicht mehr geworden, aber die Qualität der Gewalt ist eine andere geworden. Es wird schneller zu Waffen gegriffen und die Ausübung von Gewalt ist von sämtlichen Gefühlen losgelöst. .

Oftmals ist es so, dass uns die Gewalt im beruflichen Umfeld trifft, wie kann Ihr Programm hier helfen?

Es gibt natürlich die klassische Gewalt in Form von Mobbing. Dann gibt es die Gewalt von außen, oder natürlich auch die Gewalt die von den Mitarbeitern selbst ausgeht, weil sie u.a. völlig überlastet sind und / oder nicht wissen, wie sie sich in bestimmten angespannten Konfliktsituationen verhalten sollen. Hier möchten wir entsprechende Handlungskompetenzen vermitteln. Bei uns gehen die TN in die Selbstreflexion. Sie müssen ihr eigenes Aggressionspotential erkennen, verstehen und einen evtl. anderen Umgang damit erlernen. Erst dann widmen wir uns thematisch dem Gegenüber. Nur wer sich selbst gut kennt, handelt selbstsicher.

Wer kann zu Ihnen kommen?

Wir gehen direkt in die Betriebe. Es kann sich aber auch jeder einzelne oder Firmen an uns wenden, die mit Gewalt und Aggression einen besseren Umgang erlernen möchten.

Was für Kurse bieten Sie an und bestehen Förderungsmöglichkeiten?

Wir bieten unterschiedliche Kurse an, die über den Bildungsscheck NRW gefördert werden können. Weil jede Berufsgruppe seine eigenen Probleme hat, nehmen wir in unseren Angeboten speziell darauf Rücksicht. In der Basis geht jeder Kurs erst um einen selber – „Lerne Dich selbst kennen, als der Mensch der Du bist.“. Erst dann gehen wir in unterschiedliche Richtungen. Jeder hat seine Rolle in der Konfliktsituation. Der Gegenüber ist aggressiv, das wissen wir, das können wir nicht ändern. Wie müssen überlegen, wie wir ihn einholen bzw. empfangen können. Viele weichen dem Aggressor verständlicherweise erstmal aus, aber auch der hat gerade nur ein Problem und kann dies gerade nur auf diesem Wege transportieren.

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