Neue Hoffnung bei Depressionen

Neuromodulation eröffnet Chancen für schwer erkrankte Patienten

Depressionen sind weit verbreitet – weltweit sind nach Schätzungen der WHO etwa 350 Millionen Menschen betroffen. In Lüneburg geht der Schmerz- und Psychotherapeut Dr. med. Dipl. Biol. Peter Tamme die Erkrankung mit modernen Behandlungsformen an – und schenkt damit besonders langjährig Depressiven neue Hoffnung.

Niedergeschlagenheit und fehlender Antrieb, innere Leere oder andauernde Traurigkeit: Fast jeder Fünfte erleidet in seinem Leben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zumindest einmal eine Depression oder chronische depressive Verstimmung.

Und obwohl Depressionen mit Psychotherapie und Medikamenten als gut behandelbar gelten, reagiert ein Teil der Betroffenen nicht oder nur in geringem Umfang auf gängige Verfahren. Für viele dieser sogenannten „Non-Responder“ führt der verzweifelte Weg im Kampf gegen die Depression trotz wiederholter Psychotherapien, Klinikaufenthalte und unterschiedlicher Medikamente nicht oder nicht dauerhaft zu einer Besserung ihrer Symptome.

Schnelle und nachhaltige Wirkung mit neuen Therapien

In Lüneburg geht der Anästhesiologe, Schmerz- und Psychotherapeut Dr. Peter Tamme hochmoderne Wege in der Behandlung – mit Neuromodulationsverfahren: repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS), transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS), Ketamin-Infusionen und Kombinationen davon.

Die Wirksamkeit aller drei Verfahren bei vielen Patienten wurde wissenschaftlich umfangreich untersucht und nachgewiesen. Dass Ketamin – lange vor allem eingesetzt bei Narkosen und in der Unfall- und Notfallmedizin – auch gegen psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen wirken kann, ist ebenfalls durch Studien belegt.

Der Effekt der Ketamin-Infusionen kann bereits nach kurzer Zeit eintreten. Die Entdeckung, dass Ketamin sogar nach einmaliger Gabe schwere Depressionen, ja selbst Suizidalität, in weniger als einer Stunde durchbrechen kann („Hit-and-go-Wirkung“), gehört zu den erstaunlichsten Entdeckungen im Bereich der Psychiatrie der letzten Jahrzehnte. Im Gegensatz zur Ketaminbehandlung treten die langanhaltenden Effekte der rTMS-Therapie erst mit verzögerter Wirkung ein, weshalb sich eine Kombination mit dem schnell einsetzenden Ketamineffekt anbietet.

Auch bei Angststörungen, PTBS, Zwängen und chronischen Schmerzen werden die Verfahren in Lüneburg seit vielen Jahren mit gutem Erfolg angewendet.

Dabei werden im Rahmen der schmerzfreien rTMS-Sitzungen Magnetimpulse, bei der schonenden tDCS dagegen extrem schwacher Strom angewendet – um Einfluss auf die Areale im Gehirn zu nehmen, die bei Patienten für die Stimmung oder Erregbarkeit zuständig sind. Bei der Therapie mit Ketamin erhalten die Patienten Infusionen, um Regulationsvorgänge im Gehirn auf biochemische Art positiv zu verändern.

Doch wie lange dauert die Therapie und was ist an Nebenwirkungen zu erwarten? Die Therapie mit einem Kurzurlaub verbinden

Langjährige Depressions-Patienten sind oftmals daran gewöhnt, sich für Monate oder Jahre in Behandlung zu begeben. In Dr. Tammes Facharztpraxis in Lüneburg, einem der größten Neuromodulationszentren in Europa, werden die Verfahren dagegen innerhalb weniger Tage eingesetzt.

So kann etwa in 6 Tagen eine Infusionstherapie mit Ketamin oder eine Kombibehandlung mit Ketamin und tDCS abgeschlossen werden. Eine weitere Therapie-Variante umfasst sechs Ketamin-Infusionen und 20 rTMS-Stimulationen bei einer Behandlungsdauer von 10 Tagen.

Auswärtige Patienten verbinden die Therapie mit einem Kurzurlaub in Lüneburg, leben während des Aufenthalts in Ferienwohnungen und kommen nur zu den Sitzungen in die Praxis.

Sichere Verfahren, intensive Überwachung

Möglich ist dies auch, weil es sich sowohl bei rTMS als auch bei tDCS um nicht-invasive Behandlungsarten handelt, die üblicherweise nur mit geringen, vorübergehenden Nebenwirkungen wie etwa Kribbeln, Missempfindungen oder Nackenschmerzen einhergehen. Bei den Ketamin-Infusionen berichten Patienten unmittelbar während der Behandlung häufiger von Träumen, Wärme oder Gefühlen des Angetrunkenseins. Auch Blutdruckerhöhungen oder eine Beschleunigung des Pulsschlags können eintreten – weshalb die Patienten in Dr. Tammes Praxis während der Behandlung mit High-End-Technologie überwacht werden.

Schneller Wirkungseintritt

Bezahlt werden müssen die Behandlungen privat, einer der großen Vorteile der Neuromodulationsverfahren ist aber der, dass sich erste spürbare Ergebnisse bei erfolgreicher Therapie häufig schnell einstellen – bei Ketamin-Infusionen oft schon nach Stunden, bei rTMS binnen Tagen oder Wochen.

Auf Wunsch und bei Bedarf sind bei der Neuromodulation Wiederholungsbehandlungen möglich.

Umfangreiche Informationen zu den Behandlungsschemata, zu Gegenanzeigen, den Kosten der Therapie und zur Studienlage finden Patienten auf den Internet-Präsenzen von Dr. Peter Tamme:

www.wege-aus-der-depression.de/

www.ketaminpro.de

Praxis für Neuromodulation in der Schmerz- und
Psychotherapie
Dr. med. Dipl. Biol. Peter Tamme
Heinrich-Böll-Straße 34
21335 Lüneburg

Kontakt:
Tel: + 49 (0) 4131 2472-355
Fax: +49 (0) 4131 2472-356

Email: dr.peter.tamme@dr-tamme.de