Nicht zu weit und nicht zu eng

Für die Fußgesundheit ist auch die richtige Passform der Schuhe entscheidend

Für die Fußgesundheit ist auch die richtige Passform der Schuhe entscheidend

(djd). Gehen, laufen, stehen: Unsere Füße vollbringen Höchstleistungen. Sie tragen die ganze Last des Körpers und sind jeden Tag im Einsatz. Daher sollte man sie immer gut behandeln. Dazu gehört vor allem, dass man bequeme Schuhe trägt, die in Länge und Weite optimal passen. Umso wichtiger ist dies, wenn man bereits von Fußfehlstellungen wie etwa einem Spreizfuß oder einem „Hallux valgus“ betroffen ist.

Zu weite und zu enge Schuhe begünstigen Fußfehlstellungen

Zwar wird fast jeder Mensch mit gesunden Füßen geboren, Statistiken zeigen jedoch, dass mehr als die Hälfte aller Erwachsenen unter Fußproblemen leidet – ein Großteil dieser Probleme lässt sich mit der Wahl der richtigen Schuhe vermeiden. Entscheidend für die Passform sind die Schuhgröße und Schuhweite. Füße benötigen genügend Spielraum vor den Zehen, dürfen aber auch nicht zu weit sein, da sie ansonsten keinen ausreichenden Halt finden, im Schuh ins Rutschen geraten und gestaucht werden. Ist der Schuh wiederum zu eng, drückt er den Fuß zusammen.

„Dass die Schuhweite richtig gewählt ist, merkt man daran, dass der Fuß an seiner breitesten Stelle, im Bereich der Ballenlinie, fest im Schuh sitzt, ohne dass er dabei beengt wird“, erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer der Florett GmbH. Gerade bei Fußfehlstellungen oder beim Tragen von orthopädischen Einlagen werde der Platz in vielen Schuhen oft schnell zu eng. So könnten weitere Druckstellen entstehen, die zur schmerzhaften Verkrampfung des Fußes beitragen und das Gehen zur Qual werden lassen. „Inzwischen werden aber viele Komfortschuhe in verschiedenen Weiten und auch mit Wechselfußbett angeboten“, erklärt Martin Hübner. Unter www.florettshoes.de beispielsweise gibt es Bestellmöglichkeiten im Onlineshop.

Die richtige Schuhweite finden

Die Schuhweiten werden in Buchstaben angegeben – und zwar ansteigend in der Reihenfolge des Alphabets. So ist etwa für schmale Füße die Weite F richtig, für normal breite Füße die Weite G, während sich für kräftige Füße die Weite H empfiehlt. Reicht diese Weite nicht aus, kann man die Spezialweite K wählen. Für verbundene oder gewickelte Füße sollten Schuhe die Verbandschuhweite L haben. Sinnvoll ist es, sich die Fußweite beim Schuhkauf von einer Fachkraft vermessen zu lassen, damit die Schuhe in der Weite optimal passen.

Bildergalerie:


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Entscheidend für die Passform sind Schuhgröße und Schuhweite.
Foto: djd/Florett – Varomed

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Statistiken zeigen, dass mehr als die Hälfte aller Erwachsenen unter Fußproblemen leidet – ein Großteil dieser Probleme lässt sich mit der Wahl der richtigen Schuhe vermeiden.
Foto: djd/Florett

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Am besten achtet man beim Schuhkauf auch auf Verstellmöglichkeiten wie flexible Schnürungen, stufenlos einstellbare Klettverschlüsse oder dehnbare Stretcheinsätze.
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Ein Schuh sollte gut sitzen. Er muss den Fuß umschließen, um ihn zu schützen und ihm Stabilität und Halt zu verleihen, ohne ihn dabei einzuengen.
Foto: djd/Florett – Varomed

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Inzwischen werden viele Komfortschuhe in verschiedenen Weiten und auch mit Wechselfußbett angeboten.
Foto: djd/Florett – Varomed

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Füße brauchen genügend Spielraum vor den Zehen, dürfen aber auch nicht zu weit sein, da sie ansonsten keinen ausreichenden Halt finden.
Foto: djd/Florett – Varomed

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Unsere Füße vollbringen Höchstleistungen, sie tragen die ganze Last des Körpers und sind jeden Tag im Einsatz. Daher sollte man sie immer gut behandeln.
Foto: djd/Florett