Offen über metastasierten Brustkrebs sprechen

Betroffene durchleben höchst intensive Zeit

Betroffene durchleben höchst intensive Zeit

(djd). Die Diagnose Krebs ist ein Schock, und auch der anschließende Kampf gegen die Krankheit stellt in den meisten Fällen sowohl eine körperliche als auch seelische Strapaze dar. Ganz besonders im Fokus steht hier der Brustkrebs: Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Für viele von ihnen stehen die Heilungschancen gut. Doch bei jeder vierten Patientin in Deutschland treten Metastasen auf. Etwa drei von hundert Frauen sind sogar bereits bei der ersten Diagnose von metastasiertem Brustkrebs betroffen, der bislang als nicht heilbar gilt.

Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

Heutzutage können die betroffenen Frauen dank innovativer Therapien oft noch viele Jahre mit ihrer Erkrankung leben. Insbesondere das Bewusstsein darüber, dass ihre Zeit begrenzt ist, lässt sie plötzlich wieder Dinge sehen und spüren, die wirklich wertvoll für sie sind. So berichten Betroffene sogar von einem Zugewinn an Lebensqualität, da sie nun mit ihrer Zeit bedeutend achtsamer umgehen als vor der Diagnose. Dennoch löst Krebs auch Angst und Unsicherheit im Umfeld aus, sodass sich Bekannte, Kollegen oder sogar Freunde zurückziehen können. Umso wertvoller kann auch der persönliche Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen sein.

Um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und Patientinnen dabei zu unterstützen, ihre Zeit bestmöglich zu gestalten, haben Novartis, „Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin“ und Brustkrebs Deutschland e. V. bereits 2017 gemeinsam die Initiative „My time – Momente wertvoll machen“ ins Leben gerufen. In deren Rahmen gibt es eine Veranstaltungsreihe, die Raum für Gespräche mit anderen Betroffenen und Experten gibt, aber gleichermaßen auch zu Schwerpunktthemen informiert, wie zum Beispiel über den Umgang mit Nebenwirkungen, alternative Therapien zur Ergänzung und Linderung sowie zu Netzwerken und Hilfestellung oder Sozialem und Recht.

Facebook-Kanal für Patientinnen

Sehr gut angenommen wird neben dem kostenfreien Informationsmaterial und fachlichen Rat auch der begleitende Facebook-Kanal „My time – Leben mit Brustkrebs“. Hier hat sich mittlerweile eine große Community gebildet, in der wichtige News und Erfahrungen weitergegeben und geteilt werden. Viele Betroffene schöpfen Kraft aus dem gemeinsamen Austausch. Interessierte finden alle wichtigen Informationen auf www.facebook.com/Mytime.LebenmitBrustkrebs/. Die nächste My time-Veranstaltung findet am 26. September in München statt.

Hilfe für Betroffene

(djd). 70.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich neu an Brustkrebs. Bei jeder Vierten von ihnen bilden sich im Laufe ihrer Erkrankung Metastasen. Für viele Betroffene bleiben im Krankheitsverlauf wichtige Fragen unbeantwortet. Deshalb wurde die Kampagne „My time – Momente wertvoll machen“ ins Leben gerufen. Die Initiative möchte sowohl die Öffentlichkeit stärker auf das Thema aufmerksam machen als auch Patientinnen und Experten miteinander ins Gespräch bringen und dabei unterstützen, Momente wertvoll zu machen. Auf www.facebook.com/Mytime.LebenmitBrustkrebs/, unter www.brustkrebsdeutschland.de, www.mammamia-online.de und www.leben-mit-brustkrebs gibt es Informationen dazu.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Die Diagnose metastasierter Brustkrebs ist ein Schock und muss erst langsam verarbeitet werden.
Foto: djd/My time

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Brustkrebspatientinnen brauchen Kraft und viel Unterstützung – durch Familie und Freunde, aber oft auch durch andere Betroffene.
Foto: djd/My time

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Offene Gespräche und Zweitmeinungen von Experten sind wichtig, um mit der Krankheit umgehen zu können.
Foto: djd/My time

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Mit Hilfe der Initiative „My time – Momente wertvoll machen“ engagieren sich Experten und Betroffene für das oft tabuisierte Thema.
Foto: djd/My time

— Bildunterschrift für Bild 5 —
Quellen zu den genannten Zahlen bezüglich der Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen.
Foto: djd/mytime