Phänomen Sommergrippe

Schwitzen, Frieren und Anstrengung sind eine Tortur für die Abwehr

Schwitzen, Frieren und Anstrengung sind eine Tortur für die Abwehr

(djd).Strahlender Sonnenschein und eine handfeste Erkältung – diese Kombination ist gar nicht so selten: Das Risiko, sich in der warmen Jahreszeit einen grippalen Infekt einzufangen, liegt bei etwa 20 Prozent. Da Erkältungsviren das ganze Jahr über Saison haben, schlagen sie zu, sobald das Immunsystem Schwäche zeigt. Vor allem Klimaanlagen und Zugluft sorgen im Sommer für große Temperatursprünge, die zum einen die Abwehr belasten und zum anderen die Schleimhäute der Atemwege austrocknen, sodass Erkältungsviren diese Barriere leichter überwinden können. Wer im klimatisierten Auto, Zug oder Flieger in den Urlaub reist, sollte daher stets eine Decke oder Jacke griffbereit haben. Auch beim Baden kann der Körper auskühlen, insbesondere wenn die nasse Badekleidung auf der Haut bleibt. Und wer eiskalte Getränke liebt, sollte es nicht übertreiben – auch sie kühlen den Körper aus.

Erkältungsverkürzer aus der Natur

Auf erkältete Menschen trifft man überall – durch Niesen und Husten schleudern sie Millionen winziger Viren in die Luft. Diese werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen und finden ihren Weg von dort über die Hände zu den Schleimhäuten im Atemtrakt. Ist das Immunsystem geschwächt, zeigen sich rasch Halsschmerzen, Schniefnase, Husten oder Fieber. Dauern die Erkältungssymptome lange an, ist die Urlaubsfreude dahin. Griffbereit in der Reiseapotheke kann ein natürlicher Immun-Aktivkomplex, enthalten etwa in Esberitox Compact, die Erkältungszeit verkürzen und die Erkältungssymptome deutlich abmildern. Der darin enthaltene Wirkstoff aus Lebensbaum, Färberhülse und Sonnenhut wirkt antiviral, beschleunigt die Antikörperbildung und aktiviert die körpereigenen Fresszellen. Um die Symptome in Schach zu halten, kann die pflanzliche Kombination auch mit symptomatisch wirkenden Arzneien kombiniert werden.

Dauerhaft stark gegen Angreifer wird das Immunsystem durch eine vitalstoffreiche Ernährungsweise und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Reichliches Trinken feuchtet an heißen Tagen die Rachenschleimhaut an, Meerwasserspray schützt vor einer trockenen Nase. Ist der Körper durch Wechselduschen oder Saunabesuche an Temperaturschwankungen gewöhnt, setzen ihm diese weniger zu. Schon gewusst, dass gründliches Händewaschen effektiv gegen Viren hilft? Studien zufolge tötet gründliches Einseifen für mindestens 30 Sekunden mehr Keime ab, als das Desinfizieren der Hände. Wer Räume häufig lüftet, verringert die Erregerdichte in der Atemluft. Vorsicht: Auch im Hochsommer sollte man nicht ohne Kleidung oder Decke schlafen, da die Körpertemperatur auch in heißen Nächten absinkt. Ein T-Shirt und ein dünnes Laken beugen einer Auskühlung vor.

Leisure Sickness und Open Window Effekt

Ein freies Wochenende oder endlich der ersehnte Urlaub und schon kündigt sich ein grippaler Infekt an? In Fachkreisen wird die „Freizeitkrankheit“ als Leisure Sickness bezeichnet. Sie schlägt überwiegend dann zu, wenn der Körper nach Stress abrupt in den Ruhemodus wechselt und das Immunsystem parallel dazu ebenfalls auf Sparflamme schaltet. Sportler hingegen haben häufig mit dem Open Window Effekt zu kämpfen. Er bezeichnet eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems nach einer harten, intensiven Trainingseinheit. In beiden Fällen ist es ratsam, auf eine eher wellenförmige Belastung und einen harmonischen Wechsel von Anspannung und Entspannung zu achten, um den Körper nicht zu überlasten.

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Erkälten nur bei Kälte? Etwa 20 Prozent aller grippalen Infekte finden in der warmen Jahreszeit statt.
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Open Window Effekt: Nach körperlicher Anstrengung kann das Immunsystem vorübergehend schwächeln.
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Kaum am Urlaubsort angekommen, bahnt sich eine Erkältung an – jetzt ist rasche Hilfe gefragt.
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Mitten im Sommer einen grippalen Infekt eingefangen? Das ist keine Seltenheit.
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Sportler sollten auf den Ausgleich zwischen Anstrengung und Erholungspausen achten – sonst kann Infektgefahr drohen.
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Wer sich Zugluft aussetzt, kann eine Austrocknung der Schleimhäute provozieren.
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