Sicher leben mit Blutverdünnern

Gerinnungs-Selbstmanagement kann den Alltag erleichtern

Gerinnungs-Selbstmanagement kann den Alltag erleichtern

(djd). Fast eine Millionen Menschen sind auf die tägliche Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten angewiesen. Diese Therapie verbessert die Fließfähigkeit ihres Blutes und beugt der Entstehung von Blutgerinnseln vor. Einige Patienten haben bereits eine Thrombose oder einen Schlaganfall erlitten, andere leiden wiederum unter Herzrhythmusstörungen. So auch Albin S., ein ehemaliger Radiomoderator und Lebemann, der nach der Diagnosestellung aufgrund der notwendigen Blutkontrollen bei dieser Therapieform Angst um seine eigene Unabhängigkeit hatte. „Nicht nur, dass mir die regelmäßigen Arztbesuche einen Teil meiner Freiheit nahmen. Meine Venen waren auch meistens schwer zu finden – und die Blutentnahmen dementsprechend mühsam.“

Gerinnungshemmung immer im Blick

Die medikamentöse Beeinflussung der Blutgerinnung ist eine komplexe Angelegenheit. Bei undisziplinierter Einnahme oder falscher Dosierung der Blutgerinnungsmedikamente kann es zu gefährlichen Komplikationen kommen. Nur eine exakt eingestellte Gerinnungshemmung senkt das Risiko für Thrombosen oder Embolien sowie für lebensbedrohlichen Blutungen. Die regelmäßige Kontrolle der Gerinnungswerte schützt den Patienten und belastet seinen Alltag wenig, wenn er die Messung selbst vornimmt. Auch Albin S. erfuhr von der Möglichkeit des Gerinnungs-Selbstmanagements (GSM). Der 72-Jährige ließ sich schulen, mithilfe eines Messgerätes, wie etwa mit dem CoaguChek INRange System, selbstständig den sogenannten INR-Wert zu ermitteln. Heute weiß er: Ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerkuppe genügt, um die aktuelle Blutgerinnung zu überprüfen. Unabhängig vom Arztbesuch kann Albin S. engmaschige Kontrollen in Eigenregie durchführen. So fühlt er sich sicher, kann seine Werte genau dokumentieren und die Medikamentendosis bei Bedarf umgehend anpassen.

Das eigene Leben in die Hand nehmen

Viele Patienten im Gerinnungs-Selbstmanagement berichten davon, dass ihre Werte stabiler sind. Kleinere Eingriffe, zum Beispiel beim Zahnarzt, können sie kurzfristig planen, da sie die Gerinnungswerte vorher selbst bestimmen. Bei Einflüssen wie Stress oder Erkrankungen lassen sich die Auswirkungen sofort überprüfen. Die Medikation kann wenn nötig entsprechend angepasst werden. Die Kosten für die Schulung und das Messsystem übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Informationen zum Thema sind unter www.coaguchek.de sowie unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-0800855 verfügbar. Laut der Deutschen Herzstiftung führt das Selbstmanagement dazu, dass Patienten im Alltag und Beruf mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit erlangen – die Gefahr einer Thrombose-Entstehung kann dadurch nachweislich deutlich reduziert werden.

So funktioniert die Blutgerinnung

(djd). Die Blutgerinnung ist lebenswichtig, weil man ohne sie verbluten würde. So ziehen sich bei Verletzung die Gefäßwände zusammen, die Blutplättchen verkleben und dichten die Verletzungsstelle ab. Zudem werden in der Leber Gerinnungsfaktoren gebildet, die bewirken, dass der Blutkuchen sich verfestigt und nicht weggespült wird. Funktioniert dies nicht zuverlässig, können sich gefährliche Gerinnsel im Körper bilden. Die betroffenen Patienten müssen häufig Vitamin-K-Antagonisten einnehmen und ihre Gerinnungswerte regelmäßig beim Arzt überprüfen lassen. Einfacher und unabhängiger ist man mit dem CoaguChek INRange System, anhand dessen sich die Werte in Eigenregie ermitteln lassen.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Auch unterwegs lassen sich die Gerinnungswerte einfach bestimmen.
Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Mit dem Gerinnungs-Selbstmanagement lässt sich für viele Patienten der Alltag unkomplizierter gestalten.
Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

— Bildunterschrift für Bild 3 —
Wer seine Gerinnungswerte kennt, kann unbeschwerter seine Aktivitäten ausüben.
Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

— Bildunterschrift für Bild 4 —
Patienten, die Vitamin-K-Antagonisten einnehmen, können ihre Gerinnungswerte beim Arzt prüfen lassen oder einfach in Eigenregie ermitteln.
Foto: djd/Roche Diagnistics Deutschland GmbH