Sport ja, übertreiben nein

Bewegung ist gesund, aber Überbelastung kann den Gelenken schaden

Bewegung ist gesund, aber Überbelastung kann den Gelenken schaden

(djd). Sport macht Herz und Kreislauf fit, baut Muskeln auf, Fett ab, beugt Diabetes vor und hält Gelenke, Sehnen und Bänder geschmeidig. Doch wie bei allen guten Dingen macht auch hier die Dosis unter Umständen das „Gift“: Denn übertriebenes Training oder extreme Belastungen können dem Körper auch schaden. Das gilt besonders für die Gelenke. Einerseits ist Bewegung unverzichtbar, um sie in Schwung zu halten und die Versorgung des Gelenkknorpels mit Nährstoffen zu sichern. Andererseits können starke Erschütterungen, Drehungen und Stöße Verletzungen sowie Schmerzen verursachen.

Bei Gelenkschmerzen sofort handeln

Deshalb gilt es, die richtige Sportart und stets das richtige Maß zu finden. Dabei sollten das Alter, der allgemeine Trainingszustand, etwaiges Übergewicht und bereits bestehende Gelenkschäden berücksichtigt werden. Risikoträchtige Sportarten für die Gelenke sind zum Beispiel Joggen, Tennis, Fußball und Squash, aber auch Bergwandern – insbesondere, wenn es bergab geht. Sie können bei intensiverem Betreiben zu akuten Gelenkbeschwerden und in der Folge auch zu Gelenkverschleiß führen. Bei auftretenden Schmerzen sollte man deshalb sofort reagieren und eine Pause einlegen. Außerdem sollte man das betroffene Gelenk kühlen, einen nicht zu festen Kompressionsverband anlegen und das schmerzende Körperteil hochlagern. Einfach merken lässt sich dies mit der PECH-Regel: P(ause), E(is), C(ompression), H(ochlegen). Zusätzlich können natürliche Arzneimittel wie Traumeel Tabletten oder Traumeel Creme den Regenerationsprozess fördern. Seine 14 natürlichen Inhaltsstoffe ergänzen sich in ihrer Wirkung. Schwellungen und Blutergüsse sowie Entzündung und Schmerzen werden gelindert.

Vorbeugen mit sanften Sportarten

Besser ist es, Überlastung und Verletzungen von vornherein zu vermeiden. Deshalb sind „sanfte“ Sportarten wie Nordic Walking, Aquagymnastik, Schwimmen, Radfahren oder Sporteln auf dem Crosstrainer grundsätzlich empfehlenswert – vor allem bei Übergewicht. Die fließenden Bewegungen sind ideal, um die Gelenke zu „schmieren“, ohne sie zu verschleißen. Wichtig ist auch die richtige Ausrüstung. So sind beim Walken und Laufen Schuhe mit guter Dämpfung wichtig, am Berg Wanderschuhe mit hohem Schaft gegen das Umknicken sowie Wanderstöcke. Auch beim Fahrrad sollten Lenker und Sattel von der Höhe her richtig eingestellt sein. Und nicht zuletzt: Lieber regelmäßig mit mittlerer Intensität trainieren als zwischen Überehrgeiz und Zwangspausen pendeln.

Dos and Don’ts für die Gelenke

(djd). Don’t: „Schonen“ – wer sich nicht genug bewegt, beschleunigt Abbauprozesse und Gelenkschmerzen.
Do: Sanfte Sportarten ohne hohe Verletzungsgefahr ausüben.

Don’t: Lange Zeit am Stück sitzen, stehen oder knien.
Do: Möglichst häufig zwischen verschiedenen Körperhaltungen wechseln und in Pausen bewegen.

Don’t: Schmerzen ertragen.
Do: Bei Schmerzen die PECH-Regel befolgen, eventuell natürliche Arzneimittel wie Traumeel anwenden und bei ausbleibender Besserung den Arzt aufsuchen.

Don’t: Viel fettes Fleisch, Wurstwaren, Süßigkeiten und Weißgebäck essen.
Do: Leichte Kost mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Pflanzenölen bevorzugen.

Don’t: High Heels und unbequeme Schuhe tragen.
Do: Flache Schuhe mit gut federnder Sohle bevorzugen.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Treten beim Training Schmerzen auf, immer sofort pausieren und das betroffene Gelenk möglichst kühlen und hochlagern.
Foto: djd/Traumeel/thx

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Joggen auf hartem Untergrund kann besonders die Kniegelenke stark belasten.
Foto: djd/Traumeel/123rf