Steckt mehr drin als gedacht

Die Erdnuss wird oft unterschätzt - Rezeptideen und unbekannte Fakten

Die Erdnuss wird oft unterschätzt – Rezeptideen und unbekannte Fakten

(djd). Einfach nur ein leckerer Snack für zwischendurch? Das ist die Erdnuss allemal. Dabei ist vielen gar nicht bewusst, dass in der Erdnuss viele wertvolle Stoffe stecken, die der Körper zur Erhaltung verschiedener Funktionen braucht. Damit sind Erdnüsse nicht nur ein knackiger, sondern obendrein noch ein empfehlenswerter Genuss.

Vier unbekannte Fakten rund um die Erdnuss

In Erdnüssen steckt so einiges drin, was wichtig für unseren Körper ist. So enthalten zum Beispiel 100 Gramm Erdnüsse über die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis Magnesium. Dies trägt zu einer besseren Leistungsfähigkeit der Nerven und des Gehirns bei. Selbst herstellen kann unser Körper den Mineralstoff aber nicht. Er ist darauf angewiesen, Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Niacin – auch als Vitamin B3 bekannt – ist wichtig für eine elastische Haut. Auch in dieser Hinsicht erweisen sich Erdnüsse als ein echter Power-Snack: 100 Gramm der Kerne decken bereits 109 Prozent des täglichen Niacin-Bedarfs ab. Zudem sind Erdnüsse auch reich an Zink. Mit nur 100 Gramm ist der Tagesbedarf an Zink bereits zu einem Drittel gedeckt. Mit Zink bewahrt man in stressigen Situationen das innere Gleichgewicht.

Protein für starke Muskeln und Fitness

Was viele gar nicht wissen: Botanisch ist die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Ihr Nährwertprofil ist deshalb teilweise noch wertvoller als das anderer Nüsse – zum Beispiel bei Proteinen. Als Proteinquelle liefern 100 Gramm Erdnüsse bereits über 25 Gramm des wertvollen Bausteins. Proteine helfen dabei, die Muskelmasse zu erhalten. Keine Überraschung, dass Sportler oft eine Tüte Erdnüsse in der Tasche haben.

Frisch und gesund kochen: Veganes Curry mit Erdnüssen

Erdnüsse lassen sich einfach so snacken – oder kreativ in der Küche verwenden. Wie wäre es beispielsweise mit einem veganen Curry?

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 300 g Buchweizen
  • Salz & Pfeffer
  • 400 g Babyspinat
  • 3 rote Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g ültje Erdnüsse, gesalzen
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 600 ml Kokosmilch
  • 2 EL Limettensaft
  • 4 EL gehackte Kräuter, zum Beispiel glatte Petersilie

Zubereitung:

  1. Buchweizen abbrausen und in gesalzenem Wasser 15 Minuten garen. In ein Sieb abgießen und kalt abbrausen. Abtropfen lassen und beiseitestellen.
  2. Spinat waschen und abtropfen lassen. Zwiebeln abziehen, in Streifen schneiden und in einem Topf in Olivenöl ca. 2 Minuten braten. Currypaste zugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Alles 4-5 Minuten köcheln lassen. Spinat und Buchweizen ins Curry geben und weitere 3-4 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Curry mit Erdnüssen und Kräutern bestreut servieren.

„Energiebälle“ für zwischendurch

(djd). Ein leichter und gleichzeitig kraftspendender Snack sind die selbstgemachten „Energiebälle“ mit Erdnüssen.

Zutaten (für ca. 20 Stück):

  • 60 g ültje Erdnüsse, gesalzen
  • 40 g getrocknete Datteln
  • 40 g getrocknete Aprikosen
  • 60 g zarte Haferflocken
  • 80 g flüssiger Honig
  • 5 EL Chiasamen

Zubereitung:

  1. Erdnüsse in einem Standmixer grob zerkleinern. Datteln und Aprikosen fein hacken. Alles mit Haferflocken und Honig gut vermischen und die Masse ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Chiasamen auf einen tiefen Teller geben. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen etwa 20 Bällchen formen, in den Chiasamen wälzen und servieren.

Bildergalerie:


Bildquellen und Urheberrechte:

— Bildunterschrift für Bild 1 —
Oft unterschätzt: Erdnüsse gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu, da sie viele für den Körper wertvolle Stoffe enthalten. Dem veganen Curry verleihen sie zusätzliche leckere Aromen.
Foto: djd/ültje GmbH

— Bildunterschrift für Bild 2 —
Leicht und lecker: Die kleinen „Energiebälle“ mit Erdnüssen sind ein Snack für viele Gelegenheiten.
Foto: djd/ültje GmbH