WARUM EIN ALKOHOLENTZUG AUCH SANFT SEIN KANN?

Privatklinik am See

Dr. med. Reingard Herbst

Übermäßiger und häufiger Alkoholkonsum gefährdet die Gesundheit. Täglich sterben In Deutschland über 200 Menschen durch riskanten Alkoholkonsum. Damit es nicht soweit kommt, ist es ratsam, sich frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen.

Nach Kundenbewertungen auf Platz 1 unter allen deutschen Suchtkliniken ist die NESCURE Privatklinik am See, im beschaulichen Bad Bayersoien in Bayern gelegen. Mit deren Chefärztin, Frau Dr. Reingard Herbst, durften wir ein Interview führen.

Gesundheitsbote: Frau Dr. Herbst, Ihre Klinik wurde gerade vom größten deutschen Klinikverbund für psychiatrische Erkrankungen, der Oberberg Gruppe, übernommen. Was ändert sich damit für Ihre Patienten?

Dr. Reingard Herbst: Der Kauf war die logische Konsequenz unseres erfolgreichen Konzeptes. Mit der Oberberg Gruppe sind wir jetzt finanziell in der Lage, unsere Behandlungsmethode auf neue Standorte auszubauen und damit mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, von unserem Standard zu profitieren. Für unsere heutigen Patienten ändert sich damit rein gar nichts.

Wir bieten weiterhin einen 23-tägigen „Qualifizierten Entzug an, eine Mischung aus klassischen und modernen Therapieformen. Neben intensiven Gruppen- und Einzelgesprächen liegt ein wichtiger Fokus auf der Neuro-Elektrischen Stimulation (NES), einer abgewandelten Form der Elektro-Akupunktur, die gezielt an den biochemischen Aspekten der Sucht ansetzt.

Was genau ist die neuro-elektrische-Stimulation?

Die Neuro-Elektrische Stimulation ist ein Verfahren, das mittels spezifischer, sanfter elektrischer Impulse das jeweilige Areal im Gehirn beeinflusst, das für die Produktion der Botenstoffe zuständig ist. Über Elektroden, die hinter den Ohren angelegt sind, werden dabei über ein kleines Gerät von außen schonend und schmerzfrei Frequenzen an das Gehirn gesandt. Durch diese Frequenzen wird die Produktion der entsprechenden Botenstoffe wieder angeregt, ausglichen und so wieder ins Gleichgewicht gebracht. Das hilft, um nachhaltige und grundlegende Verhaltensänderungen einzuleiten.

Bei Ihnen starten alle Patienten gemeinsam an einem Termin. Wie kommt das bei Ihren Patienten an?

Die sind regelrecht begeistert. Der gemeinsame Start hilft enorm, die Gruppendynamik zu verbessern. Kein Neuankömmling fühlt sich schlecht, weil sich eben alle am Anfang fremd sind. Spätestens nach 2–3 Tagen ist die Gruppe zu einer Einheit gewachsen.

Danach gibt es keine Begrüßungs- und Verabschiedungsrunden mehr, die sonst zu viel Unruhe führen. Das Therapeutenteam kann die Inhalte von A bis Z systematisch aufbauend anbieten. Das ist ein riesiger Vorteil für jeden Einzelnen.

Alkoholismus wird immer noch stigmatisiert. Deshalb ist Diskretion für viele ein wichtiges Thema.

Das können wir bestätigen. Wir können ein Höchstmaß an Diskretion gewährleisten. Als Klinik machen wir selbstverständlich keine Werbung mit prominenten Gästen. Indiskretion erfolgt fast immer durch Mitpatienten. Bei uns sind das maximal 12 Personen, die untereinander bereits nach kurzer Zeit ein sehr vertrauensvolles und respektvolles Verhältnis aufgebaut haben.

Sie bezeichnen sich als Spezialklinik für Alkoholiker. Behandeln Sie denn keine anderen Suchterkrankungen?

Wir hatten als Suchtklinik für illegale Drogen, Tabletten und Alkohol begonnen. Wir mussten dann aber feststellen, dass die Gruppen

nicht homogen genug und die Entzugsverläufe zu unterschiedlich waren. Seit drei Jahren nehmen wir nur noch Patienten mit Alkoholismus als Hauptdiagnose. Es dreht sich ausschließlich um dieses Thema, alle fühlen sich angesprochen und sitzen sozusagen im gleichen Boot.

Welche Vorteile ergeben sich für den Patienten?

Wir helfen durch unser familiäres Setting, den Entzugsprozess sehr angenehm zu gestalten. Es findet tatsächlich „Therapie auf Augenhöhe“ statt. Wer sich wohl fühlt ist eher geneigt, sich seinen Ängsten zu stellen und den Veränderungsprozess voranzutreiben.

Durch die NES werden die Entzugssymptome stark abgeschwächt, der Patient hat kaum Suchtdruck. Durch die Ausschüttung von Dopamin und die dadurch hohe Motivation können wir den ganzen Behandlungsprozess beschleunigen. So haben sich 23 Tage für den Alkoholentzug als ideal herausgestellt.

Die meisten Patienten kehren wieder voller Kraft und stabil in ihren Alltag zurück. Viele positive Nachrichten von Ehemaligen zeigen, dass wir mit unserer Methode auf dem richtigen Weg sind.

Anschrift:
NESCURE®
Privatklinik am See
Am Kurpark 5
82435 Bad Bayersoien

Kontakt:
Tel.: 0800 700 9909
Email: info@nescure.de
Web: www.nescure.de