Wie viel Süßes darf es sein?

Ernährung: Bei Zucker kommt es so wie bei Fett oder Salz auf die Menge an

Ernährung: Bei Zucker kommt es so wie bei Fett oder Salz auf die Menge an

(djd). Süße gehört zum Leben einfach dazu. Sie zählt zu den ersten Geschmacksempfindungen, die etwa Babys mit der Muttermilch wahrnehmen. Doch wie bei vielem gilt auch für den Zuckerkonsum: Auf die richtige Menge kommt es an. Die Weltgesundheitsorganisation WHO etwa empfiehlt für Erwachsene eine Maximalmenge von 50 Gramm pro Tag – das entspricht gut zehn Teelöffeln Zucker. In Maßen genossen darf es also auch mal ein Stück Kuchen oder ein zuckerhaltiges Getränke sein.

Erfrischen mit weniger Zucker

Verbraucher können beispielsweise bei der Wahl ihres Durstlöschers heute aus einer breit gefächerten Palette an Produkten auswählen. Dazu gehören neben klassischen Angeboten auch immer mehr kalorienfreie oder -reduzierte Alternativen oder auch Mineralwässer als zucker- und kalorienfreie Erfrischung. Unternehmen wie zum Beispiel Coca-Cola sind schon seit Jahren aktiv, um neue Rezepte zu entwickeln. Jedes dritte Produkt dieses Herstellers ist bereits zuckerreduziert oder -frei. „Wir senken den Zuckergehalt in unseren Erfrischungsgetränken bis 2020 um zehn Prozent“, erklärt Stefanie Effner, Pressesprecherin von Coca-Cola Deutschland. Ein weiterer Trend: Verbraucher wünschen kleinere Portionsgrößen. Erfrischungsgetränke etwa in Minidosen oder kleineren Glasflaschen sind gefragt.

Auf empfohlene Tagesmengen achten

Viele Experten meinen, dass Übergewicht nicht alleine von Zucker verursacht wird, sondern von vielen weiteren Bedingungen abhängt. Die Gleichung Limonade gleich Übergewicht lässt sich nicht bestätigen, wie ein Beispiel zeigt: In Ländern wie Finnland, wo Jugendliche sehr wenig Softdrinks konsumieren, gibt es laut WHO eine hohe Übergewichtsrate. In den Niederlanden ist es genau umgekehrt. Ausschlaggebend sind stets der gesamte Lebensstil und wichtige Faktoren wie etwa ausreichende Bewegung. Übergewicht ist also ein komplexes Problem. Experten bezweifeln, dass es sich allein durch Steuern lösen lässt.

Sind Süßstoffe eine Alternative?

(djd). Süßstoffe sorgen für süßen Geschmack, haben aber praktisch keine Kalorien. Sie sind heute ein fester Bestandteil einer kalorienbewussten Ernährung und können dabei helfen, die richtige Balance zwischen Energieaufnahme und -verbrauch herzustellen. Um dem Wunsch vieler Verbraucher nach Erfrischungsgetränken mit weniger oder keinen Kalorien nachzukommen, sind Süßstoffe unersetzlich. Unternehmen wie Coca-Cola verwenden in Deutschland ausschließlich Süßstoffe, die in der EU für Lebensmittel zugelassen sind, wie zum Beispiel Aspartam. Offizielle Stellen wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) haben die Sicherheit der Süßstoffe genauestens geprüft und stufen diese als sicher ein.

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Süße gehört zum Leben und zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Auf die richtige Menge kommt es an.
Foto: djd/Coca-Cola/thx

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Um den Durst zu löschen, können Verbraucher heute aus immer mehr kalorienfreien oder -reduzierten Erfrischungsgetränken auswählen.
Foto: djd/Coca-Cola/thx

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Jedes dritte Produkt von Coca-Cola etwa ist bereits zuckerreduziert oder -frei.
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Bei süßen Erfrischungsgetränken können Verbraucher heute aus vielen zuckerarmen oder zuckerfreien Varianten auswählen.
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Viele Hersteller wollen den Zuckergehalt in Erfrischungsgetränken in den kommenden Jahren weiter deutlich senken.
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